Damian Murdoch Trio – Electric Tentacles (CD Review)

Band: Damian Murdoch Trio
Titel: Electric Tentacles
Label: office4music.com
VÖ: 2013
Genre: Blues, Rock, Progressive
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Der Australier Damian Murdoch, welcher Mittlerweile in unserer Bundeshauptstadt lebt, mag in der Vergangenheit ja schon für viel Aufsehen gesorgt haben, ist mir persönlich aber völlig unbekannt. Umso erstaunter war ich, als ich das Lebenszeichen „Electrict Tentacles“ für eine Rezension im Postkasten fand. Mehrmals das Teil gedreht und mal genauer nachgeforscht stellt man fest die Jungs um den Australier machen eine instrumentale Version des Rock – Blues. Dabei zaubert man einen Soundteppich hervor der sich gewaschen hat. Für mich immer halt ein Manko, wenn da kein Gesang dabei ist, dies würde den Stücken deutlich besser stehen, doch auch so sind sie sehr aussagekräftig und überzeugen, wenn auch mehr für die heimischen vier Wände. Die gelegten Soundfundamente sind einfach unglaublich wohltuend und haben einen Beigeschmack einer länger währenden Jam Session. Dadurch wirkt das Material auch deutlich freie und ungelöster, als man es von anderen Bands kennt. Dies bedeutet, die Stücke scheinen locker entstanden zu sein. Nicht falsch verstehen, hier wird nicht einfach so ein Geplänkel gezockt, nein eine Linie wird schon eingehalten, nur spiegelt man viel Lockerheit wieder und somit ist dieses Instrumental Scheibchen für mich sehr unterhaltsam und das eben, obwohl ich eher Scheiben mit Gesang bevorzuge. Die teils sehr chilligen Linien laden zu einem gemütlichen zurück lehnen und die wieder kräftigen Rockschübe unterbreiten einem eine gebotene Energie, die unmissverständlich ansteckt sich hier ordentlich dazu auszutoben. Somit ist dem Mastermind und seinen zwei Mitstreitern wohl das geglückt, was man sich als Ziel vorgelegt hat. Rock – Blues Unterhaltung im instrumentalen Bereich und dies aber dafür länger währen.

Fazit: Wenn schon eine Instrumentalscheibe, dann auf jeden fall mit Damian Murderoch Trio. Dieses Trio weiß einfach wie man eine Lehrstunde im Rock – Blues Bereich abzuhalten hat ohne zu klingen wie eine Frickelnde, überladene Bestie. Locker und unverfälscht, aber auch hier nicht zu stupide. Grenzwertig für viele, aber wer sich mal einen gemütlichen Abend machen will, kann dies mit dem Album durchaus tun.

Tracklist:

01. The Opener
02. Funky Desert Rider
03. The Final Absturz
04. Visceral Circles Of The Cosmos
05. Lean Kathleen’s Killing Machine
06. The Dragon Slayed The Princess
07. Sleazeball
08. The Eternal Search For The Alpha Jellyfish
09. Jump Rope With Electric Wires

Besetzung:

Damian Murdoch (guit)
Harry Stöckl (bass)
Michael Posch (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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