Band: DARIO MOLLO’S CROSSBONES
Titel: Rock The Cradle
Label: Frontiers Music SRL
VÖ: 02.12.16
Genre: Hard Rock/Classic Rock/Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

dario mollos crossbones - rock the cradle album artworkGitarrenvirtuose Dario Mollo ist wahrhaftig kein Unbekannter. Seine Kollaboration mit Tony Martin (The Cage), als auch Glenn Hughes (Voodoo Hill) haben viel Eindruck und eine fortan prägende Musikinteresse geweckt. Dass der Axtschwinger gewiss in seinem Fach zu den ganz Großen gehört, ja dies war vorrangig schon bekannt. Dass er es jedoch ansonsten immer wieder schafft eben eigene Wege zu bestreiten, möglicherweise weniger. Zumindest nur wenigen eingefleischten ist dies Bekannt. Nun steht er mit neuer Mannschaft und dem Album „Rock The Cradle“ auf der Matte. Gekonnt wurden hier 80er Fragmente des Hard Rock verarbeitet. Das dabei die Einflüsse und Hinterlassenschaften seiner ehemaligen Betätigungsfelder sich bemerkbar machen ist keine Frage, sondern ein Gesetz. Könnte man meinen zu arge? Nein, denn die eigene Vorstellung in diesem Fall ist wirklich gut gelungen.

Quer über den Silberling verteilt gibt es ein sauberes Gemisch an Hard Rock Elementen, teils melodischer, teils wiederum erdiger. Die Prägung der 80er haben den Gitarristen somit nicht losgelassen, wohl ist im Gegenzug dazu die neue Umsetzung nicht altbacken, nein sie kommt wunderbar und mit frischem Elan in die Gehörgänge.

Dabei ist außerdem der grandiose Gesang von Carl Sentance (eine Mischung aus Glenn Hughes und Tony Martin) sehr behilflich. Hier wird einfach nicht gekleckert, nein es wird amtlich geklotzt. Viele Arten von Hard Rock und klassischem Heavy Metal wurden zu einer leidenschaftlich stimmig-animierenden Melange vermischt. Alle Ecken und Kanten wurden etwas schroffer gestaltet, wenngleich ebenfalls einigermaßen polierte Passagen ebenfalls nicht von der Hand zu weisen sind.

Durchwegs ist es dem Meister hier geglückt mit seiner Mannschaft ein tolles Album zu kreieren, welches eine tolle Hommage für die Fans des 80er Rock und Heavy Metal ist. Zwischen Deep Purple, Rainbow und so weiter wird ein Querschnitt geboten, welcher einen von vorne bis hinten begeistert.

Fazit: Sicherlich eine klassisch geprägte Rock/Metal Variation, aber niemals abgehalftert, sondern mit erquicktem Idealismus bohren sich die Songs in euer Gehör.

Tracklist:

01. Red
02. Take Me High
03. Navigation
04. Rock The Cradle
05. Gates Of Time
06. I Got This Feeling
07. In My Blood
08. Running From The Shadow
09. Speed
10. Fright

Besetzung:

Dario Mollo (guit)
Carl Sentance (voc)
Dario Patti (keys & bass)
Ezio Secomandi (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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