Band: Darkest Era
Titel: Severence
Label: Cruz Del Sur Music
VÖ: 2014
Genre: Epic Heavy Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

Darkest Era sind eine interessante und noch recht neue Band, die mit Severence ihr zweites Album herausbringt. Bereits mit dem ersten Album „The Last Caress of Light“ konnten die Jungs und Mädels aus Irland durchweg positive Reaktionen mit ihrem selbst so bezeichneten „Celtic Metal“ einfahren. Und soweit der Stand der Dinge zum Zeitpunkt meiner Rezension ist, bekommen Darkest Era auch mit dem vorliegenden Zweitling „Severence“ durchweg positive Pressereaktionen im oberen bis obersten Punktezählerbereich. Es scheint, und das wird auch so geschrieben, dass hier eine der ganz großen Hoffnungen am Start ist.

Die Band hat sich konzeptuell der dunklen Seite alter Keltenmythen verschrieben. Glücklicherweise bedeutet das nicht den Einsatz von Flöten und lustigen Kostümen; auch der vielzitierte Folk-Einfluss ist für mich nicht sonderlich spürbar. Vielmehr gibt´s hier meiner Wahrnehmung nach eigenständigen, düster-melancholischen Heavy Metal der für mich irgendwie episch-doomig daherkommt. Das „Doom“ bezieht sich dabei eher auf die Stimmung denn auf die klangliche Darbietung, denn Darkest Era scheuen sich nicht den durchgehend klaren (aber kräftigen) Gesang von Krum gelegentlich mal mit Black Metal – Riffing zu kombinieren.

Ich habe es mir wirklich nicht leicht gemacht und „Severence“ drei Runden mit dem Kopfhörer gegönnt, aber: Da blieb nichts hängen. Gar nichts. Auch bei einer neuen Dream Theater Scheibe bleibt spätestens nach der dritten Rotation irgendwas im Hirn. Es mag vielleicht sein, dass ich irgendetwas nicht höre, was alle anderen hier hören. Ich schätze zwar, was die Band hier versucht umzusetzen, aber ein Feuerwerk will ich darüber noch nicht abböllern. Ich kann nur ruhigen Gewissens sagen, dass ich mir die volle Breitseite Darkest Era gegeben habe, und dem Album definitiv nicht mehr als 3 Punkte und das Prädikat interessant geben kann.

Anspieltipp: Beyond The Grey Veil,

Tracklist:

01. Sorrow’s Boundless Realm
02. Songs Of Gods And Men
03. The Serpent And The Shadow
04. Beyond The Grey Veil
05. Trapped In The Hourglass
06. The Scavenger
07. A Thousand Screaming Souls
08. Blood, Sand And Stone

Besetzung:

Krum (Vocals)
Ade Mulgrew (Guitar)
Sarah Wieghell (Guitar)
Daniel O’Toole (Bass)
Cameron Åhslund-Glass (Drums)

Internet:

Darkest Era Website

Darkest Era @ Twitter

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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