Dead Lord –  In Ignorance We Trust

Band: Dead Lord
Titel: In Ignorance We Trust
Label: Century Media Records
VÖ: 25.08.17
Genre: Classic/Hard Rock
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Dead-Lord-In-Ignorance-We-Trust-album-artworkUnter dem Motto Don’t Give A Damn zockte das Quartett Dead Lord bis dato immer ihr Live Programm runter. Besonders Redaktionskollege Daniel war beim diesjährigen Metalheaz Open Air Feuer und Flamme. Kein Wunder, denn wer sich Old School Rock Fan schimpft, der wird seit ihrem Vorgänger die Daseinsberechtigung dieser Truppe nicht nur bestätigen, nein, selbiger würde dies blind unterschreiben. Die Affinität zu Thin Lizzy genießt in den breit verzweigt bei den Szenekennern und Genießern hohes Ansehen. Kaum verwunderlich, nahezu selten gelingt es Bands den Sound von Thin Lizzy mit viel Eigenständigkeit in die heutige Zeit zu hieven. Dass man dazu noch nicht einmal irgendwo altbacken klingt, steht für das Songwriting Konzept dieser Formation.

Das Gute bei den Jungs, ist die Tatsache, dass sie den Sound dermaßen beherrschen, ohne dass man hierbei auf eine Art Kopie schließen könnte, oder gar von Akupferei sprechen könnte. Vergleichbares haben bis dato bloß die Schweden von The Night Flight Orchesta hinbekommen. Dem Konzept nicht unähnlich wird das Genre gut mit dieser Art der Rockmusik aufgewertet, wenngleich Dead Lord merklich im Thin Lizzy Lager komplett verweilen und dazu ohne Prämisse frisch und frei von der Leber das Programm mit lockerer Begeisterung zocken.

Man reproduziert einen Charme der alten Ära in die heutige Zeit. Spätestens „To Late“, welches glasklar an die Glanztage vieler alten Dinosaurier der NWOBHM Ära erinnert wird meiner Wenigkeit klar, warum unser Daniel nach dem genannten Festival in liebevollen, süßen Tönen von dieser Combo gesprochen hatte. Nun gut, klar wird einem ferner sein, dass der Sound uneingeschränkt alteingesessenen Old School Metal Fans gefallen wird. Wer sich gerne mit der British Steel Zeit beschäftigt, desgleichen mit einem klanglichen Potpourri, der macht mit dieser Combo nichts falsch. Ihre authentische Umsetzung kommt gelungen ins Gehör und zaubert den alten Spirit in die heimischen Wände.

Multiplexe Mischungen gehen dabei im Dauerfeuer aus den Boxen und mit einem befriedigten Grinsen nimmt dies der Fan des British Steel gerne entgegen. Dass die Abwechslung hierbei stets im Vordergrund steht, geht umso knackiger ins Gehör. Die Melodiebögen und Verstrebungen sind einfach grandios und der Old Schooler wird richtiggehend begeistert frenetisch einen Jubelsturm nach dem anderen ausstoßen.

Fazit: Dead Lord zeigen mit „In Ignorance We Trust“ britischen Metal/Rock der guten alten Schule und Phil Lynott wäre über solche Jünger schwer begeistert.

Tracklist:

01. Ignorance 4:16
02. Too Late 3:32
03. Reruns 3:55
04. Leave Me Be 4:30
05. The Glitch 4:05
06. Kill Them All 3:28
07. Never Die 3:48
08. Part of Me 4:57
09. They! 4:28
10. Darker Times 3:53
11. The Indifferent 3:31

Besetzung:

Hakim Krim (voc & guit)
Olle Hedenstrom (guit)
Martin Nordin (bass)
Adam Lindmark (drums)

Internet:

Dead Lord Website

Dead Lord @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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