Band: Dead Samaritan
Titel: The Devil Tunes
Label: Independent
VÖ: 2014
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Death/Thrash Metal wird von den aus Tampare stammenden Dead Samartian geboten. Beim ersten anklingen des nunmehr zweiten Full Length Albums „The Devil Tunes“ dachte ich vorerst an eine kanadische bzw. amerikanische Formation. Der Sound ist nämlich eher untypisch im skandinavischen Bereich verankert was mal wirklich gut ist. Somit keine zu erfüllenden Klischees aus dem Land der tausend Seen, sondern vielmehr eine Old School Linie, welche einfach Landesuntypisch aus den Boxen schallt. Die durchaus detailgetreue Spielweise der Formation ist im Old School Bereich verankert und man macht auch keinen Hehl darum, das man neue Einflüsse nicht so gerne hat. Altbacken deswegen? Nicht unbedingt, denn das Material hat seinen Spirit inne, wirkt aber nicht wie eine alte Auflage vieler Szenekollegen. Vielmehr baut die Truppe auf eine sehr gute Produktion und superben Melodien. Teilweise erinnert man mich an eine weniger frickelnde Version von Arch Enemy, wohl aber eben mit eine breiten 80er Schlag. Die Fronterin und das nenne ich wirklich mal eine coole Vorstellung grunzt nicht, sodass man gleich drauf kommt deren Organ wird getriggert. Nein die Feme Fatale hier schwört definitiv mehr auf Gekeife und da bekommt man wirklich Angst. Dies ist eben gegenüber vieler Kolleginnen mal was anderes und darf somit als absoluter Pluspunkt gehandelt werden. Die Aufstellung der Songs ist gut gewählt bietet aber vom technischen Gelage nicht wirklich die Revolution. Dies heißt die Tracks werden teilweise sehr solide geboten und man überstrapaziert uns nicht mit Gitarrengefrickel, dennoch ist der Aufbau der Stücke sehr vorhersehbar, sodass es kaum zu Überraschungen kommt. Anyway, auch im solideren Bereich bieten die Finnen eine gute Angriffstaktik, bei welcher man sehr gut die beiden Grundelemente vereint bzw. aufeinander prallen lässt. Alles in allem eine durchaus gute Vorstellung, für einen zweiten Rundling durchaus gute Arbeit. Etwas mehr Mut in den Schritt von kleineren Soundexperimenten sollte man wagen, dann würde man meiner Meinung nach ganz weit vorne mitspielen.

Fazit: Gute Vorstellung in Sachen Death/Thrash Metal. Sicher in Finnland beheimatet, wohl aber mit einer sehr amerikanischen Prägung. Vor allem bei den Shouts erinnert mich die Frontlady sehr stark an Kittie. Kleinere Veränderungen in den Rhythmik wären gut, dann wäre die Truppe das absolute non plus ultra.

Tracklist:

01. In for the Kill 03:30
02. Out with Your Feet First 02:40
03. Raise a Riot 02:57
04. In the Wake of Burning Churches 02:45
05. The Madman’s Portrait 04:11
06. The Devil’s Tune 02:05
07. Darkness Brings the Beast 03:08
08. The Fire of Contempt 03:27
09. Apex Beast 02:53
10. Shoot ‘em in the Head 03:21
11. Last Man Wears the Crown 05:45

Besetzung:

Valendis Suomalainen (voc)
Matti Viholainen (guit)
Marko Saarinen (guit)
Eero Virtanen (bass)
Janne Honkanen (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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