Band: Divine Ascension
Titel: Liberator
Label: ViciSolum Productions
VÖ: 2014
Genre: Progressive Metal/Power Metal/Melodic Metal
Bewertung: 4/5
Written by: JoKer

Bands wie Nightwish, Evanescence , und Amaranthe bekommen mit dieser Powerformation aus Australien mächtig Konkurrenz. Divine Ascension wurde in den 2000er Jahren gegründet. 2011 erschien das allseits beliebte Debütalbum As The Truth Appears und nun mit neuer Energie, Drei Jahre Später, legen die Australier mit Liberator ihr neues Opus nach. Dawn Brings No Mercy heißt die Eröffnungsnummer. Diese kommt wie ein Metal-Theather Stück aus den Boxen. Symphonische Elemente, die zusammen mit den Hammergeilen Gitarren das Grundgerüst geben. Im Verse macht die Band einen mächtigen Metalsturm und mit Ordentlich Druck, wird die schöne Stimme der Sängerin begleitet. Auf dem Gebiet der Instrumentalisierung, sind Divine Ascension wahre Könner. Druckvolle Bässe, geile Riffs und Licks der Bässe und der Gitarren, Atemberaubend die Klangbühne, die durch die Streicher aufgebaut wird. Und auch das Abwechslungsreiche Arrangement des Songs, lässt keine Wünsche offen. Das Düster daher kommende Stronger, ist sogar noch um Längen Besser als der ohnehin schon starke Opener. Die Rhytmus Riffs der Saiteninstrumente sorgen für den nötigen Biss, die Lead Gitarren im Einklang mit den Synthesizern für die schöne unverkennbare Stimmung und die Frontfrau lässt sowieso keine Wünsche offen. Die Band spielt sehr Abwechslungsreich, sodass kaum ein Titel langweilig werden will. Liberator kommt monströs daher und macht ebenfalls eine stark-brüstige, mächtige Figur. Die Keyboards geben dem ganzen ein gewisses magisches, mystisches Flair. Ruhige, fast schon experimentelle Passagen gibt es zuhauf auf der Nummer, ebenso wie Lead Gitarren, die geradezu melodiös spielen. Gut ich muss zugeben die Lead Sängerin macht jetzt wirklich nicht den Stimmlichen Oper Gesang von Nightwish, dafür ist ihr eigener Stil aber dennoch umwerfend gut. Die Stärke der Songs liegen allesamt bei den hymnischen Refrains, die im Gedächtnis haften bleiben. Divine Ascension stecken viel Liebe ins Detail, was man auch angesichts des TItels Contender Lies schlicht und ergreifend zugeben muss. Das kurze, aber schöne Intro erinnert fast schon an den Soundtrack eines Films. Wenn man dazu auch sagen muss, dass man sowas stark und schnell (hinsichtlich der Instrumentalisierung) verallgemeinern kann. Geil gespielt ist es jedoch allemal. Natürlich lässt die ordentliche Portion an Heavyness nicht auf sich warten und auch die wiedermal überzeugende Sängerin gesellt sich zur selbigen hinzu. Der Refrain lädt euch zum Mitsingen ein. Eine Schöne Nummer eben. Beeindruckend auch, das mit klassischer Violinen Instrumentalisierung und cleanen Gitarren begrüßende Sorrow’s Sacrifice, dass eine nachdenklich stimmende Wirkung hat, die auch beim Einsetzen der betonend eingesetzten Stromgitarren & Bässen nicht ganz verschwinden will. Beim Refrain wird man jedoch wieder in die Realität gerissen und die macht wirklich spaß bei diesem TItel. Dieser endgeile Refrain, diese steinstarke Instrumentalisierung eben, ist einfach die Wucht. Auch dieser Song ist musikalischer Metal-hochgenuß in seiner besten Form. Schwerzuschluckende Heavyness mit energisch symphonischen Flair, gibt es mit Crystal Tears, welches auch kurz mal ein Synthesizer spiel hergibt. Das ganze wirkt einfach klasse und irgendwie fast schon progressiv. Das The Ascension eine Powerformation sind, das haben sie bis jetzt eindrucks-stark bewiesen. Der Symphonische anteil des Arrangements wurde bei dem darauffolgenden Stück The Machine ein wenig runter genommen. Stattdessen gibt es elektrische Synthesizer, die aber das ganze nicht dominieren. Es gibt hier ein Gewitter aus den geilsten Gitarren und dem geilsten Bass, die vom Drummer zur Höchsleistung angefeuert werden. Bei den Pianoklängen, die kurz vorm Refrain einsetzen, muss man fast ein wenig an Trance denken. Aber das macht den starken Song mit seiner endgeilen, progressiven Produktion nicht schlecht. Im Gegenteil hier ist eine hungrige Combo am Werke. Fast schon schaurig, doch irgendwie mystisch machen die ersten, wunderschönen Klange, verfeinert mit einem Piano bei dem majestätischen Red Sky einen bleibenden Eindruck der Begeisterung. Durch die minimalistischer Instrumentalisierung, wird der Gesang endlich mal in den Fokus gelegt und man hört die Schöne Stimme Eindrucksstark in den Raum strömen. Der Titel baut lässig auf und wird gegen Ende dann doch nochmal zum rocker. Lange hält sich dies jedoch dann aber auch nicht mehr. Das nächste Stück The Final Stand, gefällt nicht mehr ganz so. Zwar machen die Musiker einen mehr als guten Job, doch fehlt es dem Titel irgendwie an was. Dafür wird mit Hideaway, nochmal ordentlich Gas gegeben und die Vielversprechende Einleitung des Songs gefällt schon mal sehr gut. Die Arbeit der Gitarren, die Drums und Bässe sind Metal vom feinsten und die Keyboards sorgen für das gewisse Etwas. Im gesamten ist dies eine schöne, ausdrucksstarke Nummer, die auf eine wirklich schöne Art eine fast durch und durch gelungene Produktion schließt

Fazit: 4 von 5 – Eine starke female fronted symphonic Metalband, die ich trotz des etwas anderen Gesangsstils durchaus Fans von Bands wie Nightwish empfehlen möchte.

Tracklist:

01. Dawn Brings No Mercy
02. Stronger
03. Liberator
04. My Contender Lies
05. Sorrow’s Sacrifice
06. Crystal Tears
07. Machine
08. Red Sky
09. The Final Stand
10. Hideaway
11. Memoria’s Longing

Besetzung:

Jennifer Borg – Vocals
Robb Inglis – Guitars
Karl Szulik – Guitars J
ason Meracis – Bass
David Van Pelt – Keyboards
Luke Wenczel – Drums

Internet:

Divine Ascension @ Web

Divine Ascension @ Facebook

Divine Ascension @ Last.fm

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