Band: Downspirit
Titel: Bulletproof
Label: Metalville
VÖ: 2012
Genre: Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Oliver Lackner

Downspirit… für mich bisher kein bekannter Name. Die im Jahre 2009 von ex-SYMPHORCE/Ex-FREEDOM CALL Gitarrist Cédric „Cede“ Dupont gegründete Formation versucht Blues und Metal unter einen Hut zu bringen. Eigentlich ja nix neues, wäre da nicht die ziemlich geile Stimme von Steffen Lauth. Meine Herren… der Junge hat ein fantastisches Organ und weiß es auch zu benutzen. Nachdem diese Richtung des Metal eigentlich weniger mein Ding ist, war ich recht skeptisch als ich den beiliegenden Flyer las. Nach einlegen des ersten Tracks jedoch änderte sich die Sache gleich mal grundlegend.

Der Opener „Greed“ offenbart sofort die Klasse der in Stuttgart ansässigen Metalheads.  Funkiger Einstieg ins Album mit etlichen Klasse Passagen und einem herrlichen Solo. Negativpunkt… der Track kommt mir irgendwie bekannt vor. Hab eine Weile meine Archive durchsucht, komm aber leider nicht drauf. Track zwei „Life after her“ fängt richtig schön bluesig an und geht dann in ein ordentlich Bass lastiges Stück über.  Die kommenden Tracks folgen dem gesamt Schema des Albums. Immer wieder sind nette Blues Elemente zu hören, wunderbare Riffs und Soli die so manchen Gitarristen das eine oder andere „Ohhh“ und „Ahhh“ entlocken dürften. Richtig geil hingegen fand ich dann wieder den letzten Track des Albums. Ein Titel der mir dank meiner Schwester auch heute noch Kopfschmerzen bereitet. Durch „Downspirit“ allerdings verbessert sich die Gesamtsituation erheblich. Die Coverversion „The Look“, im Original von Roxette“, kommt richtig gut rüber. Fetzig umgesetzt klingt der Titel nun richtig hörbar. Gut gemacht!

Fazit: Ein schönes Album haben die Stuttgarter uns hier zu hören gegeben. Eine gute Mischung der Stilrichtungen mit vielen schönen Elementen des Blues. Langsame und fetzige Nummern wechseln sich gekonnt ab, qualitativ ist das Album enorm hochwertig. Perfekt gemischt und produziert. Stellenweise erinnern „Downspirit“ mich stark an Shinedown. Der Hammer für mich auf diesem Album ist Gesangstalent Steffen Lauth. Mal ehrlich… der Knabe wurde zum Singen geboren. Besser geht’s eigentlich nicht.

Tracklist:

01. Greed
02. Life After Her
03. Get The F*** Up
04. The Wish
05. Human Guft
06. Are You Proud
07. Hellyeah
08. Overload
09. Gotta Get Away
10. What A Way To Die
11. I´m A Survivor
12. The Look

Besetzung:

Cédric „Cede“ Dupont (guit)
Steffen Lauth (voc)
Axel „Aki“ Reissmann (guit)
Sven Rakowitz (bass)
Sebastian Dunkel (drums)

Internet:

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