DRAGONLORD – DOMINION

dragonlord-dominion-album-cover

Band: DRAGONLORD
Titel: DOMINION
Label: SPINEFARM RECORDS
VÖ: 21/09/2018
Genre: Symphonic Black Metal / Metal 
Bewertung: 4/5

Eric Peterson (Testament) formte die Band anno 2000 mit Lyle Livingston sowie den mittlerweile ex-Mitgliedern Steve DiGiorgio (Testament) und Jon Allen (Sadus).

Dragonlord war wohl als Spielwiese für Petersons Leidenschaft der schwarzen Klänge gedacht und so wurde deren Debüt Scheibe „Rapture“ sowie das Nachfolgewerk „Black Wings of Destiny“ die einzigen beiden Scheiben für längere Zeit, veröffentlicht, da man sich mit Testament ja ständig im Songwritingprozess befand.

Die einzige längere Pause war die Zeit der Krebserkrankung Chuck Billys, was mir immer noch leid tut. Nun, Jahre später, nämlich jetzt, veröffentlicht er mit „Dominion“ sein drittes Werk, was so ziemlich jeden überraschte. Warum?

Naja, weil Peterson kein Wort darüber verlor, dass er daran arbeitete, sondern gleich direkt erzählte, dass er ein ganzes Album geschrieben, aufgenommen, gemixt und gemastert hatte. So kann es auch gehen. Der Prozess bis dahin geht ja nicht jeden was an.

Die neue Scheibe „Dominion“ erinnert stark an eine Mischung aus DIMMU BORGIR, CRADLE OF FILTH und ältere Werke von CHILDREN OF BODOM. Alles ein wenig durchgemischt. Diese Bands galten wohl als Ideengeber und dies hört man eindeutig heraus.

Allerdings ist es nicht so, dass die Ideen abgekupfert wurden. Dominion sprudelt nur so von neuen Ideen, die extrem gut umgesetzt wurden. Und eines fasziniert mich besonders: Der Silberling ist kaum einzuordnen, denn obwohl tiefschwarze symphonische Klänge vorherrschen, bietet das Werk Thrash bis Heavy Metal Einflüsse mit weiblichen und cleanen Male Vocals, die einem Power Metal Sänger das Wasser reichen. Sehr, sehr geil!

Eines hat mich jedoch gestört. Die Produktion. Damit versauen sich die Jungs rund um Peterson viele Momente. Ich meine, die Instrumente wurden hervorragend eingespielt und umgesetzt. Von Lyle Livingston´s Orchestrierung erwarte ich mir nichts anderes und von „Trivium´s“ Alex Bent  seiner Leistung bin ich stark überzeugt.

So, zurück zur Produktion. Zuerst dachte ich, das liegt an meinen Boxen. Da ich aber BOSE Boxen habe ist mir aufgefallen, dass die Mucke einfach nur schlecht zusammengemischt wurde. Die Drums und die Synths wurden zuviel in den Vordergrund gemixt und die Gitarren klingen zu flachbrüstig.

Die Songwriting ist hingegen hervorragend. Rock on!

Tracklist

01. Entrance
02. Dominion
03. Ominous Premonition
04. Lamia

05. Love Of The Damned
06. Northlanders
07. The Discord Of Melkor
08. Serpents Of Fire

Besetzung

Keyboards, Piano, Orchestrations: Lyle Livingston
Vocals, Guitars, Bass: Eric Peterson (TESTAMENT)
Drums: Alex Bent (TRIVIUM, BRAIN DRILL)

Female Vocals: Leah McHenry

Internet
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About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on

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