Band: Dragonsclaw
Titel: Judgement Day
Label: Killer Metal Records
VÖ: 2013
Genre: Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Es rappelt in Land Down Under. Immer mehr Metal Bands drängen auf den europäischen Markt und das durchaus berechtigt mit gutem Erfolg. Erst vor kurzem mit einem Metalfan von diesem Kontinent unterhalten werden wir wohl alsbald noch mehr aus dem Känguruland zu hören und sehen bekommen. Seit 2010 sind die Power Recken von Dragonsclaw im Geschäft und tendieren einwandfrei in den traditionellen Bereich. O.k. wir alle wissen da man in diesem Bereich nicht mehr viel abgrasen kann, doch wacker gibt es immer wieder Truppen die, die Fahne gegen den aufkommenden Sturm in die Höhe halten. Auch diese Jungs aus Sydney gehören zu einer Riege die es wohl nicht leicht hat aber einfach Spaß am Genre und dies hört man bei ihren Stücken sehr gut raus. Die Wechselgesänge sind meiner Meinung nach das was das Material ausmacht. Die Rhythmik zwar etwas mehr von einer soliden Art und Weise geprägt ist aber dennoch sehr gut und man düdelt nicht so dahin, sodass es einem einen Brechreiz entlockt. Nein die knackigen Soundpreschen die man hier schlägt sind sehr gut für den Banger geeignet sich eine Zerrung zu holen. Irgendwie erinnert mich eben diese Linie an eine solidere Mischung aus Primal Fear und Iced Earth. Ja weiß schon dass es viele ähnliche Kapellen gibt, aber die Australier haben durch ihren Old School Charme einen Bonus der nicht von der Hand zu weißen ist. Die stimmigen Stücke gehen gut rein und vor allem dürfte dieses Songmaterial für den Autofahrenden Power Metal Fan Gefahr bedeuten, denn sie verleiten einen dazu im Rhythmus eben das Gaspedal zu drücken. Autofahrermusik? Ja in einer gewissen Art und Weise sicherlich, doch auch so kann man sich als Power Fan das Material auch außerhalb seines metallischen Geschosses antun. Melodien, wie auch Arrangements sind gut gelungen und attackieren uns händeübergreifende mit den härteren Attacken. Einzig die Keyboardfragmente würde ich für die Zukunft weg lassen, diese klingen für meinen Geschmack oftmals zu sehr nach Retorte. Die Jungs beweisen der Power Metal ist noch lange nicht am Ende und man muss auch nichts Neues erfinden. Den Spirit gut rüber zu bringen und die Spielfreude durch die Songs wieder zu spiegeln reicht oftmals aus. Es ist zwar kein Garant für einen Megaseller aber man beweist, dass man das macht auf das man steht und bei dem aus Sydney stammenden Power Metal Kommando steht dies komplett im Vordergrund.

Fazit: Hier gibt es kein Wenn und Aber der Power Metal dieser Australier ist zwar solide aber durchaus mit Ohrwurmcharakter und ansteckenden Fragmenten behaftet. Hut ab und alle Daumen hoch bzw. die Pommesgabel in Richtung Land Down Under ausgerichtet.

Tracklist:

01. Watching My Every Move 05:19
02. Onset of War 01:49
03. Judgement Day 03:54
04. Bullet 04:08
05. Fear 04:44
06. Fly: Defenders of the Sky Part II 07:21
07. Lucifer’s Hammer (Warlord cover) 03:53
08. Battle Cry 04:18
09. Eternally 05:44

Besetzung:

Giles Lavery (voc)
Ben Thomas (guit)
Aaron Bryn Thomas (bass)
Ray Martens (keys)
Alcides „Seed“ Stowe (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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