Band: Dying Out Flame
Titel: Shiva Rudrastakam
Label: Xtreem Music
VÖ: 2014
Genre: Death Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

Beeinflusst von einer mir unbekannten Band namens RUDRA, vermischen DYING OUT FLAME brachialen Death Metal mit traditionellen indischen Chants und Instrumenten, welche Shiva preisen. Shiva ist einer der höchsten schlumpf-farbigen Götter des indischen Pantheons: Seine Hobbies sind Meditieren & Yogaturnen, Gott sein und Dämonen niedermetzeln.
Wie gut fügen sich nun Death Metal – Krawall und Shiva-Verehrung zusammen? Sagen wir einmal, dass man diese Mixtur wohl nur selten hört. Es wirkt irgendwie interessant, aber die beiden Klangwelten bleiben doch deutlich heterogen. Klare Geschmackssache. Der eine oder andere wird sich fragen, warum die richtige Musik (der Death Metal) dauernd unterbrochen werden muss. Andere werden es als Exotenbonus und spezielles Trademark der Band zu schätzen wissen.

Der Death Metal an und für sich liegt im oberen Mittelfeld, wobei am meisten der mit melodisch-doomigen Gitarren angereicherte Track „Eternal Mother of Great Time“ zu überzeugen weiß. Der Rest kracht brachial, aber technisch versiert und gut strukturiert durch die Boxen. Die Tracks haben definitiv einen gewissen Wiedererkennungswert, was in dem Genre ja nicht selbstverständlich ist. Sehr gewagt ist der Opener „Praise Of The Omnipotent One“, auf dem nur das traditionelle indische Zeug zu hören ist und somit für unsere Zwecke auch als überlanges Intro bezeichnet werden kann.

Interessant, aber noch etwas durchwachsen. Für neugierige Genre-Cryptozoologen und neugierige Geister auf jeden Fall eine riskierte Ohrmuschel wert.

Tracklist:

01. Praise of the Omnipresent One
02. Shiva Rudrastakam
03. Eternal Mother of Great Time
04. Vayuputra
05. Maisasura Maridini
06.Trinetra Dhari (Three Eyed One)

Besetzung:

Aabeg Guatam (Vocals, Bass)
Prachanda Amatya (Drums)
Saujanya Pahadi (Guitars)
Bikalpa (Guitars)

Internet:

Dying Out Flame @ Facebook

Dying Out Flame @ Bandcamp

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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