Band: Enthrallment
Titel: The Voice Of Human Perversity
Label: Rebirth the Metal Productions
VÖ: 2014
Genre: Brutal Death Metal/Grindcore
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Nichts für Weicheier sind die Bulgaren von Enthrallment. Die Fusion aus Brutal Death meets Grindcore wird von ihnen bis zum Exzess voran getrieben. Das man dabei wie eine Dampfwalze und das ohne Kompromisse alles platt macht steht außer Frage. Persönlich bin ich bis dato noch nie in den Genuss der Truppe gekommen und das obwohl die Burschen schon seit 1998 tätig sind. Folglich dürfte es wohl eher ein Old School Sound sein oder? Ja und nein würde ich sagen, denn der Sound auf der Scheiblette ist mit vielen Verstrebungen versehen wurden. Gut umgemünzt will ich mal sagen, denn so klingt man nicht zu altbacken, aber eben auch nicht mit zu argen, neueren Attitüden. Ihre Fusion geht gut in den Gehörgang rein und weiß durchaus zu reizen, wenngleich die Death Metal Linien mir mehr liegen als die Grind Attitüden. Genau bei ersteren versieht man seinen Dienst von einer sehr, leicht technische ausgeprägten Seite. Jenseits jeglichem Mainstream wird dabei die Doublebassmaschinerie komplett aufgefahren. Herzkasper artige, schlagende Argumente drückt man uns mit unbändiger Kraft in den Gehörgang und davor gibt es kein Entrinnen. Wie erwähnt man muss mit dem Brutal Death oder Grind Allüren was anfangen können, ansonsten kommt einem der doch sehr rohe Sound zu ungehobelt vor. Von der Wechselthematik aus gesehen legen die Bulgaren eine gute Vorstellung aufs Parkett. Dies ist durchaus honorabel und lässt einen den Happen doch etwas leichter genießen. Während andere zu wild agieren, servieren die Jungs hier ein durch und durch bunt gemischtes Potpourri der eingangs erwähnten Genretechniken. Das Endergebnis geht gut rein und ist auch nicht zu stupide eingestanzt worden. So kommen erst gar nicht erst die Befürchtungen auf, dass die Herrschaften nur auf Teufel komm raus uns die Rübe polieren wollen. Dies macht man mit viel mehr Stil und das steht für die Mixtur der Jungs. Vorrangig steht zwar das niederwalzen jeglicher Verschönerungen, doch mit dieser guten Technik servieren sie uns ein leichter aufzunehmendes Gebräu dass ordentlich brennt.

Fazit: Enthrallment servieren uns mit dieser Scheibe wirklich eine durch und durch gut vermischte Fusion aus Grind, Death und Brutal Metal Elementen. Sauber und nicht zu holzig kann dieser Rundling vielen Fans Spaß machen.

Tracklist:

01. Screams Etched Within the Crags 04:04
02. Rats Before the Worms 04:20
03. Mummified Ante Mortem 04:02
04. Rove in Hell 04:52
05. Stench of Burnt Down Sanctuary 03:18
06. Madness Coloured in Light 04:24
07. Tones of Gladness 04:37
08. Tool of Suicide 03:59

Besetzung:

Plamen (voc)
Vasil (guit)
Andrei (guit)
Rumen (bass & voc)
Ivo (drums)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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