Band: Escape The Fate
Titel: Hate Me
Label: Eleven Seven Music
VÖ: 30. Oktober 2015
Genre: Metal / Alternative / Metalcore / Post-Core
Bewertung: 3/5
Written by: Lazer

Mit ihrem fünften Longplayer schlagen fast pünktlich zu Halloween Las Vegas‘ Escape The Fate auf. Zwei Jahre mussten die Fans auf „Hate Me“ warten, das wieder über Eleven Seven Music erscheint.

Das Erscheinungsbild der Mannen aus Amerika erinnert schon sehr nach Halloween, das muss man zugeben. Verkleidungstechnisch haben sie es mindestens genauso drauf wie „Szenegrößen“ a la Bullet For My Valentine und ähnliche.

Anfangs schlägt das musikalische Gedankengut Hate Me’s auch in genau die selbe Kerbe. Mag nun überaus toll, oder eben auch laaaaaangweilig sein.

„Just A Memory“ schlägt zu Beginn zwar hohe Wellen, wird aber mittig dann doch etwas flach, weil es eben nach „schon wieder“ klingt, ohne eben heraus zustechen. Danach wird es aber interessant. Es folgen ein paar Tracks die gleich mal um zwei Hausnummern seichter und weicher sind als der Metalcore-Opener. Was hier aber komischerweise nicht traurig macht.

Die Songs sind geprägt von hauptsächlichem Cleargesang und recht annehmbaren Melodien. Einzig die Highlights fehlen.

Etwas ernüchternder wird es dann bei Get Up, Get Out…dieser Track ist von der Marke Casting-Band die auf Ö3 oder Antenne Bayern laufen könnten…nun ja.

Dennoch zeigen Escape The Fate auf Les Enfants Terribles wieder ihre härtere Seite und es geht ordentlich zur Sache. Hier fischt man wieder in „Metal-Gewässern“. Mit I Won’t Break kommt dann wieder eine Gattung Song, die wieder elektronisch untermalt wird, und sehr stark an die neuen Sachen von Bring Me The Horizon erinnern. Ok, bringt, zugegebenermaßen, dezente Frische in den Longplayer.

Den Schlusspunkt setzt aber ein ziemlich entsetzliches Let Me Be. Also auf so einem Album, so einen Song zu finden, überrascht nach den vorangegangenen 40 Minuten schon fast nicht mehr, ist aber ein kompletter Griff ins Klo. Dürfte aber modern sein zur Zeit, sich das Album mit dem letzen Song komplett zu versauen.

Wir haben hier auf Hate Me aber auch noch stolze vier Bonustracks. Wobei ich gleich vorwegschicken muss, dass man sich die auch gut und gerne sparen hätte können. Redline und End Of The World sind jetzt keine „Reissersongs“ und plätschern auch nur so dahin. Den Vogel aber schiessen eindeutig die letzen beiden Tracks Just A Memory und Live For Today ab. Werden die doch tatsächlich von einem gewissen „Mozaik“ remixed und werden in richtig schäbige Trance-/Dance-Nummern verwandelt…ja wenn man es braucht…

Mein Fazit: Sehr durchwachsenes Album kredenzen uns Escape The Fate mit Hate Me. Nicht so toll sind die sehr poplastigen Nummern, richtig mies sind die remixten Bonustracks, und schade ist, dass die Tracks zu wenig Durchschlagskraft ansich besitzen. Positiv herausheben muss man auf jeden Fall die Variationsmöglichkeiten bei den Vocals, die Melodien sind teilweise sehr gelungen und die Tatsache – auch wenn die experimentierten Tracks nicht so mega sind – Escape The Fate zeigt sich ziemlich facettenreich. Das erfordert unglaublichen Mut und dem muss man Respekt zollen, es zeigt, sie scheinen nun
auf einem guten Weg zu sein, und das zu machen, was sie von Grund auf wollen.

Tracklist:

01. Just A Memory
02. Live For Today
03. Remember Every Scar
04. Breaking Me Down
05. Alive
06. Get Up, Get Out
07. Hate Me
08. Les Enfants Terribles (The Terrible Children)
09. I Won’t Break
10. Let Me Be

Bonustracks:

11. Redline
12. End Of The World
13. Just A Memory (Mozaik Remix)
14. Live For Today (Mozaik Remix)


Besetzung:

Craig Mabbitt – Vocals
Kevin „Thrasher“ Gruft – Guitars
TJ Bell – Guitars, Vocals
Robert Ortiz – Drums

Internet:

Escape The Fate Website

Escape The Fate @ Facebook

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