Gran Noir – Electronic Eyes

Band: Gran Noir
Titel: Electronic Eyes
Label: Ambulance Recordings/Lakedrice Records
VÖ: 01.09.17
Genre: Indie/Stoner/Alternative Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Gran-Noir-Electronic-Eyes-album-artworkMit Druck, Kante und viel Herzblut wird der hauseigene Indie-Sound der Schweizer Combo Gran Noir betitelt. Die 2011 in Peking (wieso man dies auch anmerkt hat) gegründete Truppe legt mit „Electronic Eyes“ ihr nunmehr zweites, längeres Lebenszeichen vor. Pascal (voc), Matt (guit & voc), Rey (guit), Nils (drums) und Phil (bass) mögen in der Indie Rock definitiv beheimatet sein, dennoch haben sie mit ihrem Silberling eine Fusion aus eben dem genannten Hauptanteil, sowie etlichem aus dem Stoner- und Alternative-Rock Eck geschaffen. Man versteht es in der heutigen Zeit viel Innovation walten zu lassen, was an sich obendrein eine äußerst schwierige Sache ist, da viele große Bands (desgleichen aus dem Indie Rock Bereich) schier schon alles abgegrast haben. Dennoch hat die Combo eine gute Fusion fürs Gehör geschaffen, welche an niemand anderen, als an sie selbst erinnert. Viel Eigen-Innovation ist der Hauptbestandteil von Gran Noir und dies kommt gelungen ins Gehör.

Will ja nicht vorschnell urteilen, jedoch kam bei vielen anderen Szenekapellen immer der Gedanke auf, man wolle das Konzept zu harsch oder zu poliert umsetzen. Bei dieser Band ist es anders, man hat einen guten Spagat zwischen sauberen Sound und erdig-groovigen Trademarks geschaffen. Neben druckvollen Augenblicken bestehen ebenfalls die Geschwindigkeit verminderten Parts und lassen aufhorchen, diese entspannenden Parts sind ein Garant für ein Trugbild der Traurigkeit, bevor man wieder kräftiger wachrüttelt. Ein für meinen Geschmack enormes Wechselbild, welches gut in Szene gesetzt worden ist.

Generell hat die Formation darauf geachtet ein variables Klangbild zu schaffen und das klingt außergewöhnlich animierend. Hier werden keine zu exzessiven Klangexperimente gewagt, demgegenüber offeriert man eine breite Facette, welche beweist, dass Bands mit dem Mut zur kompletten Eigenständigkeit viel bringen können, ohne dauernd am Regler zu spielen.

Die kunterbunte Entfaltung des Sounds des Quintetts geht solide ins Gehör und mit vielen animierenden wiederkehrenden Faktoren, hat man einen guten und langanhaltenden, bemerkenswerten Wiedererkennungsfaktor entwickelt.

Fazit: Gran Noir ist mit „Electronic Eyes“ ein gelungenes Werk in der Schnittmenge Indie-, Stoner- und Alternative-Rock gelungen und selbiges lässt für einen langanhaltenden Zeitpunkt vor dem Player verharren.

Tracklist:

01.Universe next door
02. Lost at home
03. Aerial view
04. Miscape
05. Bad dream
06. Innocent
07. Walking dead
08. A thousand birds
09. Sydney calling
10. Oaxaca

Besetzung:

Pascal (voc)
Matt (guit & voc)
Rey (guit)
Nils (drums)
Phil (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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