Band: Graveshadow
Titel: Nocturnal Resurrection
Label: Mausoleum Records
VÖ: 13. November 2015
Genre: Symphonic Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Lazer

Das Debütalbum „Nocturnal Resurrection“ der 2012 gegründeten Band Graveshadow wird dieser Tage erstmals Plattenladenluft erschnuppern. Die Truppe aus Sacramento will uns mit acht Symphonic Metal-Tracks für sich gewinnen.

Zugegeben, für ein Debütalbum ist Nocturnal Resurrection ordentlich fett produziert. Die Arrangements mit Keyboards und teilweise mehrstimmig sind ziemlich gut aufeinander abgestimmt. Auch die Einbindung des Gastsängers Ralf Scheepers (Primal Fear, Gamma Ray) erfolgt nahtlos und ergibt ein homogenes Klangbild. Die Drums sind teilweise sehr wuchtig und kräftig, gehen aber des Öfteren im Gesamtkonstrukt etwas unter. Die Riffs und Melodien sind recht passabel, reissen aber definitiv nicht vom Hocker. Keyboardtechnisch weiß die Dame auf jeden Fall, was sie tut, aber auch hier könnte man noch einen Hauch mehr rausholen. Vocaltechnisch ist Heather Michele definitiv eine tolle Sängerin mit Tiefgang in den Stimmbändern, ihr Gesang ansich würde sich aber in einer noch aufwendigeren Produktion à la Whyzdom noch besser machen. Hierfür finde ich, reicht der musikalische Background von Graveshadow nicht aus, um ihrer Stimme gerecht zu werden. Auffällig sind die synthesizerisierten Intros und teilweise Mittel- beziehungsweise End-Teile. Anfangs recht spannend, werden diese aber auch bei nur acht Tracks ziemlich einschläfernd und langweilig.

Mein Fazit: Graveshadow zeigen auf ihrem Debütalbum auf jeden Fall ordentlich Potential. Dieses gilt es aber ab sofort vollends auszuschöpfen. Fürs Erstlingswerk ist Nocturnal Resurrection überdurchschnittlich gut, aber nicht bombastisch.

Tracklist:

01. Namesake
02. In The Roar Of Desire
03. Lycan Lust
04. Winter’s Come To Call
05. Blink
06. Fading
07. Exhumed
08. Blood And Fire

Besetzung:

Heather Michele – Vocals
Valerie Hudak – Keyboards
William Walker III – Guitars
Matt Mitchell – Guitars
Benjamin Armstrong – Bass
Roman Anderson – Drums

Gastmusiker:

Ralf Scheepers (Primal Fear, Gamma Ray) Guestvocals „Blink“

Internet:

Graveshadow Website

Graveshadow @ Facebook

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