Band: Green Death
Titel: Manufacturing Evil
Label: EMP Label Group
VÖ: 26. August 2016
Genre: Metal
Bewertung: 1/5
Written by: Lazer

Aus dem Land der „unbegrenzten Möglichkeiten“, aus dem so mancher die liebliche, romantische und zu bestaunende Geschichte eines gewissen Herrn Tellerwäscher, der durch immens harte Arbeit, Fleiß und Geschick im Laufe von so einigen Umläufen der Sonne zum Mister Millionäre mutiert, erzählt, trudelt eine neue Scheibe in unsere Redaktionsräume.

Green Death veröffentlichen im August diesen Jahres ihr zweites Full-Length Album mit dem klingenden Namen „Manufacturing Evil“. Die mit neun Songs sehr überschaubar bestückte Scheibe bringt einen Mix aus Heavy- und Thrash-Metal mit.

Eine halbe Stunde lang versuchen uns die Mannen aus Iowa, genauer gesagt aus Des Moines, mit ihrem recht eigenwilligen Stil davon zu überzeugen, dass sie genau die richtigen für den Platz an der Sonne im Rockolymp zu sein scheinen.

Wenn man das Teil nun mal drei oder viermal durchgekaut hat, ist man eigentlich genau so schlau wie zuvor. Die Tracks der 2012 gegründeten Metaler aus den USA sind zwar abwechslungsreich und besitzen hier und da auch angemessen Power, aber manchmal wirkt es einfach nur verkrampft und ohne tatsächlichen Plan.

Wie gesagt – die Abwechslung stimmt – sie können ordentlich Gas geben und andrücken, können aber genauso ruhig und besonnen auf die Tränendrüse drücken beziehungsweise das Ding hinter dem Schädelknochen zum Arbeiten anregen. Jedoch wirkt zeitweise das Sprichwort „Ich will, aber kann nicht“ oder „Ich kann, aber WILL nicht“. Welches jetzt genau zutrifft, kann jeder für sich selber entscheiden.
Wenn man das Album im Gesamten betrachtet, wirkt es ziemlich fahrig und wirr. Hier wäre das Songwriting nochmals zu überarbeiten, und vor allem sollte man den Entscheidungsträgern, die dafür verantwortlich sind, welcher Song aufs Album kommt und welcher es nicht schafft, doch etwas mehr als das Benzingeld zahlen.

Mein Fazit: „Manufacturing Evil“ ist ein sehr eigenwilliges und eher wirres Album. Green Death besitzen auf jeden Fall Potential, sollten dieses aber in Zukunft definitiv auszuschöpfen versuchen.

Tracklist:

01. Cilicium
02. Manufacturing Evil
03. Gates Of Hell (feat. David Vincent)
04. Lord Of The Dead
05. Soulless
06. Through The Eyes
07. Devil’s Night
08. Demons
09. One With The Flame

Besetzung:

Sol Bales – Vocals
Mark Reinking – Rhythm Guitars
Erich Tran – Lead Guitars
Parker Willis – Bass
Ryan Berrier – Drums

Internet:

Green Death Website

Green Death @ Facebook

Green Death @ Youtube

Checkt hier das Album via Spotify:

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