Band: Gus G.
Titel: Brand New Revolution
Label: Century Media Records
VÖ: 24.07.15
Genre: Rock/Metal
Bewertung: 3,5/5
Written By: Robert

Das Zweitwerk des begnadeten Gitarristen hat mich ja voll geflashed und so war ich echt gespannt, was der Grieche Gus G. mit „Brand New Revolution“ für seine Anhängerschaft parat hat. Gleich zu Beginn schreddert der Gitarrenvirtuose einfach alles in Schutt und Asche und zeigt seinen Gitarrenlehrlingen was er so drauf hat. Bereits beim Vorgänger zeugte man von einem knackigen Power Metal Inferno, das nunmehr umso speediger durch die Boxen dröhnt. Viele Ecken und Erinnerungen kommen einem von Firewind bekannt vor. Durch das gestartete Heavy Metal Epos mit vielen Melodien wird gut dargeboten, auch wenn ich eben die Stimme sehr schmerzlich vermisse. Da kommt der Nachfolger in Form von „Brand New Revolution“ deutlich besser zur Geltung. Sehr düster und kernig und weitaus weniger verspielt kredenzt man uns einen ordentlichen Heavy/Power Metal Happen. Die leichten Ausflüge ins progressive Eck werden mit leichteren Modern Metal Flair Attitüden gezuckert. Nicht ausgelutscht, sondern meiner Meinung nach gut umgesetzt. Das Manuskript seitens des gestarteten Solo Projekts bleibt weiterhin im Vordergrund. Dennoch geht das Album weitaus nicht so gut ins Gehör, wie man es eben mit dem fulminanten Vorgänger vermochte. Strickt hält man sich an die Blaupause und so wird man seinem Namen gerecht, aber der Brenner an sich ist es dann auch nicht. Straight geht Meister G. auf Nummer sicher, obwohl der Großmeister für superbe Soundideen bekannt ist. Es scheint nicht dass, das Album flott vom Hocker eingespielt wurde, dies nicht, aber es fehlt einfach der zündende Faktor, mit dem einem der Vorgänger komplett die Sicherungen raus geblasen hatte. Man durchpflügt artiger das Mittelfeld und da erwartet oder sagen wir es so hätten wir wohl weit mehr erwartet. Erneut ein Album, das sich komplett in den Schatten seines Vorgängers suhlt und somit nicht komplett überzeugen kann. Finde ich eben schade, denn Gus G. und seine Gastmitstreiter sind dafür bekannt weitaus mehr rauszuholen. Dieses mal halt leider nur lauwarme Kohlen.

Fazit: Persönlich tendiere ich hier den Fans zu raten „Into The Fire“ wieder hervorzuholen. Keine Frage, der neue Rundling aus der Feder des Griechen ist kein Rohrkrepierer. Doch durch eben mehrmals genanntes Meisterwerk kommt man nicht so in die Gänge und bietet nur Mittelmaß.

Tracklist:

01. The Quest
02. Brand New Revolution
03. Burn
04. We Are One
05. What Lies Below
06. Behind Those Eyes
07. Gone To Stay
08. One More Try
09. Come Hell Or High Water
10. If It Ends Today
11. Generation G
12. The Demon Inside

Besetzung:

Gus G. (guit, keys & bass)
Marty O’Brien (bass)
Johan Nunez (drums)

Guest:

Mats Levén (on tracks 09, 10, 12)
Jacob Bunton (on tracks 02, 03, 04, 06, 08)
Jeff Scott Soto (on tracks 07, 11)
Elize Ryd (on track 05)

Internet:

Gus G. Website

Gus G. @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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