Band: Carbid!
Titel: Into the Steel
Label: Selfreleased
VÖ: 01.07.15
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Mit „Into the Steel“ legen die Heavy Metaller Carbid! Aus Braunschweig bereits ihr zweites Full Length Album vor. Wenn ich ehrlich bin habe ich bis dato von der 1999 gegründeten Truppe noch nie was gehört bzw. gesehen. Trueness im Heavy Sektor wird da im Beipackzettel versprochen und dies kann man so eigentlich durchaus stehen lassen. An sich wird ein durchaus kultiges Programm gezockt, welches einige Riffs aus dem Power Metal Sektor liefert. Keine Frage, man wird die Szene so nicht revolutionieren, aber das Programm hat doch Kraft intus und bietet etliche Bangermomente für den geneigten Freund. Markig sind die Shouts des Fronters, welcher sich mit rauen Gesängen durchs Programm buchsiert. Hier und da lässt man einige melodische Breaks anklingen, doch der Großteil der Heavy Metal Rund wird mit markigen Riffs und Bretterrhythmen erledigt. Damit wird man Anno 2015 sicherlich nicht unbedingt den Blumentop gewinnen, man serviert aber das Programm durchaus gut. Manko ist definitiv die Produktion, denn das Mastering ist etwas lasch. Dies heißt, dass den Tracks der gehörige Wums fehlt. Nun gut man kann auf authentisch gebaut haben und das wird es wohl gewesen sein, warum man nicht mehr Groove ins Geschehen gebracht hat, würde aber zu den Stücken besser passen. Vor allem das Schlagzeug kommt an und ab etwas blechern herüber. Auch bei etlichen Chor Gesängen klingt das Ganze etwas kraftlos. An sich sehr Schade, denn die Mischung wäre durchaus passabler und würde die Szene durchaus bereichern. Man hat gute Ideen und dies hört man auch, nur aufgrund etwas schlichter veranschlagter Produktion passt dies nicht so ganz ins Konzept. Gut Retro Sound hin oder her, wenn ich so etwas mache, darf ich heutzutage durchaus etwas in die Trickkiste greifen. Dann könnte man durchaus ganz vorne mitmischen, denn Durchhänger an sich gibt es keinen und man hört durchaus dass die Burschen aus Braunschweig etliche Soundkreationen parat hätten, aber eben die dumpfe Produktion das nicht so wieder spiegelt. Genug gemosert, wer mal auf eine gute Portion Heavy Metal zurückgreifen will und ihm auch eine rauere, schlichte Produktion nichts ausmacht, dem wird das Programm der deutschen Heavy Metal Truppe durchaus gefallen.

Fazit: Die Ideen sind gut und auch die Stücke haben eine gute Mischung. Kleinere Mankos hier und da sind immer drinnen, denn wo gearbeitet wird dürfen auch Späne fallen, dann klingt es eben nicht klinisch, denn das wollen wir ja nicht. Eine Überlegung, wäre doch ein besseres Mastering, dann kämen die Songs deutlich kräftiger und druckvoller zum Vorschein und das täte ihnen doch Streckenweise besser, als so wie es derzeit ist.

Tracklist:

01. Another Time, Another Place 03:45
02. Deep Inside 04:24
03. In and Out 05:23
04. Nuclear Flames 04:20
05. Last in Line 05:11
06. The Reaper 03:22
07. Soldiers of Fortune 04:25
08. K.I.M. 04:29
09. Knight of S.C. 05:55
10. History of Metal 04:02
11. Can’t Give It Up 03:14
12. In Union 04:14
13. Behind Me(Xico) 03:44
14. Ohm’s Law (U=R*) 04:11

Besetzung:

Kui (voc)
Carsten (bass & keys)
Micha (guit)
Holger (drums)

Internet:

Carbid! Website

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Carbid! @ MySpace

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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