Band: Heart Of A Coward
Titel: Deliverance
Label: Century Media Records
VÖ: 02. Oktober 2015
Genre: Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Lazer

Heart Of A Coward….Gesundheit! Ääähh…sorry, bitte was?
Zugegeben, Heart Of A Coward ist eine mir bis dato gänzlich unbekannte Band. Gegründet im Jahre 2009, bestreitet die Band aus England ihr nun sechstes Lebensjahr. Grund genug, um ein neues Album, und zwar Album Nummer drei „Deliverance“ auf den Ladentisch zu knallen.

Knallen, ist schon mal ein gutes Stichwort. Und nein, diesmal handelt es sich nicht um eine Metalcore Band aus UK. Gut, man könnte jetzt böse sein und sagen, endlich schwemmt uns der Ärmelkanal mal wieder richtige Musik an Land, machen wir soetwas? Hmm…entscheidet selber 😉

Zur Band ansich kann ich, wie Eingangs erwähnt, nicht viel Wissenswertes eröffnen. Die zehn Tracks, die die Jungs aus Milton Keynes jedoch auf ihren Longplayer gepresst haben, habe ich mir aber angehört. Und ich muss sagen, „woah!“ – nicht von schlechten Eltern das Teil.

Genretechnisch bewegt man sich im Überbegriff Metal. Vergleichbar, auch wenn man dies eher nicht tun sollte, beziehungsweise ich nicht unbedingt ein Freund davon bin, sind Heart Of A Coward wohl dann eher mit Schwergewichten wie Pantera, Slipknot, Alice In Chains, Morbid Angel oder Killswitch Engage. Wenngleich sich diese Truppe hier aus England dezent frischer und peppiger anhört.

Gleich zu Beginn könnte man meinen, man hat etwas von Pain aufgelegt, dennoch handelte es sich schon um den ersten Song „Hollow“. Die Arrangements von Deliverance sind sehr durchdacht und ausgefeilt. Von Track zu Track erlebt man immer, manchmal kleinere, manchmal gröbere Neuheiten, Feinheiten und Unterschiede zum Song davor. Dies macht die komplette CD sehr kurzweilig und frisch. HOAC (Heart Of A Coward) verbauen in ihren Tracks simple, aber eingehende Melodien, die Soli sind angenehm zurückhaltend, die Riffs jedoch hart und schroff. Die Drums und der Bass jagen jeglichen Staub aus den Boxen. Vocaltechnisch bewegt man sich wischen rauem Cleangesang zum Shouting, vorherrschend sind aber tiefe, inbrünstige Growls. Zwischendurch erinnern HOAC stellenweise an P.O.D. (Youth Of A Nation), ohne wirklich danach zu klingen. Die Truppe hat auf Deliverance definitiv ihren eigenen Stil, und der ist ausgesprochen ansprechend.

Mein Fazit: Deliverance ist ein total empfehlenswertes Album einer eventuell noch eher unbekannten Metal-Band. Sehr geiles Teil hat man hier kreiert.

Tracklist:

01. Hollow
02. Miscreation
03. Turmoil I – Wolves
04. Turmoil II – THe Weak Inherit The Earth
05. Anti-Life
06. Grain Of Sand
07. Mouth Of Madness
08. Deliverance
09. Skeletal I – Mourning Repairs
10. Skeletal II – Arise

Besetzung:

Jamie Graham – Vocals
Carl Ayers – Guitars
Steve Haycock – Guitars
Vishal „V“ Khetia – Bass
Christopher „Noddy“ Mansbridge – Drums

Internet:

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