Band: Impellitteri
Titel: Venom
Label: Frontiers Music SRL
VÖ: 2015
Genre: Heavy Metal/Shred
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Impellitteri sind ja schon seit ewigen Zeiten im Geschehen, der ganz große Durchbruch ist ihnen nie geglückt, auch wenn viele Heavy/Power Metaller auf das Schwören, was die Fusion da bietet. Nach seit sechs Jahren war man durchaus still und mit „Venom“ will man es noch einmal wissen. Tja ich will über die Gitarrenkünste von Chris Impellitteri und dem tollen Gesang von Rob Rock etwas nachsagen, schon gleich nicht etwas Negatives. Eines ist aber Fakt, dass Songmaterial geht einem sehr ähnelnd ins Gehör und das ist einfach heutzutage einfach nicht mehr das Non plus Ultra. Somit ist das Material auch mit dem Makel behaftet, dass Chris hier sein Gitarristenleiden so dermaßen in den Vordergrund stellt, sodass die Goldstimme von Rob oftmals sehr stark ins Hintertreffen gerät. Welches Leiden? Nun ganz klar dieses Gedudel und das absondern der extra virtuosen Slides und Shreds seiner Gitarre. Muss das ehrlich sein? Weniger ist oftmals mehr. Nun gut das Material ist an sich ja geglückt, nur die dominanten und zu oft verbratenen Shreds der Gitarren gehen da schon sehr auf den Senkel. War sich Mister Impellitteri nicht bewusst, dass Mister Rob Rock ein toller Sänger ist. Nun diese Frage kann wohl nur er selbst beantworten, denn Rob verleiht den Songs mit seinem epochalen Gesang die Extraklasse, sodass man einfach nicht in der Belanglosigkeit versinkt. Man kann mich Teeren und Federn, aber es gibt so viele gute Nachwuchskapellen im Heavy/Power Metal Bereich, welche sich einfach auf die fusionierende, weniger Gitarrenlick lastige Musikkunst berufen. Bei einer Band wie Impellitteri und bei solch einem langen Mitwirken im Geschehen hätte ich mir hier deutlich mehr Ausgereiftheit erwartet. Hier werden einfach altbekannte Licks und Breaks, wie auch Power Rhythmen verbraten, welche einfach zusehends abgelutscht klingen. Darüber streut der Axtschwinger sein Gedudel seines Instruments und fertig soll das Konzept sein. Wenn da nicht Rob Rock gewesen wäre, würde das Album definitiv in der Belanglosigkeit verschwinden. Schade und durchaus enttäuschend da hätte ich mir einfach so viel erwartet, vor allem wegen der langen Zeit im Metalbusiness.

Fazit: Der Heavy/Power Metaller muss hier Vorsicht walten lassen. Es gibt viele Sprösslinge, welche einfach deutlich mehr und besser das Genre rüber bringen können. Das man technisch definitiv zu den Besten zählt steht sicher außer Frage, nur muss man das auch auf einem Album nicht dauernd in den Vordergrund stellen. Das macht immer der Sänger, selbiger wird aber oftmals sehr stark in den Hintergrund gestellt, was ich einfach bei einer Stimme wie jener von Rob Rock sehr schade finde.

Tracklist:

01. Venom 03:03
02. Empire of Lies 02:49
03. We Own the Night 03:30
04. Nightmare 03:57
05. Face the Enemy 04:31
06. Domino Theory 03:23
07. Jehovah 03:13
08. Rise 03:13
09. Time Machine 03:13
10. Holding On 03:30

Besetzung:

Chris Impellitteri (guit9
Rob Rock (voc)
James Pulli (bass)
Jon Dette (drums)

Internet:

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Impellitteri @ MySpace

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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