Band: IN FURY
Titel: In Fury
Label: Selfreleased
VÖ: 30.06.16
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

In Fury - In Fury album artworkIn Fury aus dem Sachsenland, seit 2013 präsent, legen mit ihrem gleichnamigen Debüt eine räudige Mischung im Melodic Death Metal Bereich vor. Räudig aufgrund dessen, weil man die Melodien, wie auch die Rhythmik etwas rauer klingen lässt. Gewisse Thrash Ansätze bei den flotten Angriffsattacken bieten genügend Freiraum zum Bangen. Fertig, so scheint es ist das Konzept. Mag an sich halbwegs schlichter klingen, wurde nichtsdestoweniger von den Sachsen gut umgesetzt, sodass man nicht zu simpel klingt.

Dem schwedischen Death Metal Anno dazumal ist man sicherlich hold. Selten erlebt man allerdings Truppen, wie im Falle von In Fury, welche es verstehen diesen Sound authentisch in die heutige Zeit zu bringen. Gerne legt sich der werte Rezensent die Frühwerke von In Flames und Dark Tranquillity oftmals auf den Plattenteller. Genau in diesem Bereich wäre dazu dieses Album einzustufen. Mag altbacken und abgedroschen klingen, tut es im Gegensatz dazu seitens der Sachsen Melodic Deather aber nicht.

Die sehr Underground lastige Produktion bietet genügend Freiraum, um eben niemals in den zu polierten Bereich zu rutschen. Sehe ich im Falle von In Fury als absolut guten Griff, denn ausgebreitet wird hier eine leidenschaftlich frische, druckvolle Soundwand aufgebaut.

Derivativen wie gesagt gibt es freilich viele, wenngleich man den Jungs zugutehalten muss, dass sie es verstehen, einen durchwegs authentischen, frischen, als ebenso ungestümen Sound vorzutragen. Damit gewinnt man gewiss noch keinen Blumentopf, gleichwohl für den Start der Karriere weiß man sich durchaus mal zu behaupten. Folglich muss man sich zugegeben steigern, wohingegen für die geneigte Fangemeinschaft der Frühwerke von In Flames bis Dark Tranquillity bieten die Jungs aus Sachsen ein bemerkenswertes Gebräu.

Fazit: In Fury haben hier eine durchwegs gute Debütplatte zu bieten. Gischt und Galle wird hier gespuckt auf Teufel komm raus. Feine, griffige Death/Thrash Attacken, wie daneben nicht zu polierte Melodiebögen wissen zu überzeugen. Ausbaufähig allemal, im Unterschied dazu für ein Debütwerk geht dieser Silberling schwer in Ordnung.

Tracklist:

01. Broken World 03:32
02. Subterrestrial 02:32
03. In Fury 04:16
04. Gaia Is Dead 04:31
05. The Wheel 04:32
06. Utopia 03:48
07. Terrestrial 02:43
08. Immortality 04:48
09. Savage Beasts 04:35
10. Beyond Our Comprehension 04:57
11. Celestial 03:13
12. Reason 04:12
13. Starvation 03:11

Besetzung:

Steffen (guit & drums)
Mike (bass & voc)

Internet:

IN FURY @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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