INQUISITOR – STIGMATA ME, I M IN MISERY

Band: INQUISITOR
Titel: STIGMATA ME, I´M IN MISERY
Label: Hammerheart Records
VÖ: Jänner 2018
Genre: Death-/Thrash Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Dr. Maze Pain

inquisitor-stigmata-me-i-m-in-misery-album-artworkSO, welcome Back Inquisitor! Die seit 1991 gegründete holländische Band hat in den ersten Jahren ihres Bestehens von 1991 bis 1996 2 Demos, 1 Split und deren Full-Lenght Debut „Walpurgis – Sabbath of Lust“ auf den Markt bringen können. Da die Band aber leider nicht so erfolgreich war, wie wahrscheinlich geplant und eigentlich nicht an die Größen der damaligen Zunft anschließen konnte (das Debüt ist gut, habe ich auch selbst daheim!) wurde 1997 die Band eingestampft und erst wieder 2014 aus der Versenkung geholt. Allerdings eher mit dem altbackenen Rezept „Wir veröffentlichen alte Sachen, damit wir Geld einnehmen“. In diesem Fall die beiden 1992/1993 erschienen Demos. Erst 2017 erschien eine EP und nun Anfang 2018 halte ich deren zweites richtiges Album „Stigmata Me, I´m In Misery“ in Händen. 22 Jahre nach dem Ersten.

Ich vermute mal, dass die Band hier einen gewissen Kultstatus erreichen will, aber ehrlich gesagt, wenn du damals schon nicht zu den ganz Großen gezählt hast, wieso jetzt? Kult ist was anderes. Die zweite Möglichkeit ist immer noch Langeweile oder Abwechslung zu den anderen Bands, die die Mitglieder so betreiben. Nun aber zum Album.

Kurz und prägnant: Bis auf das nicht passende Intro (Geschmackssache!), geben die Jungs auf „Stigmata Me, I´m in Misery“ richtig Vollgas. Die Songs erinnern ganz stark an den Ende 1980iger/Anfang 1990er  Thrash Metal mit ordentlichem Einfluss aus der schwarzmetallischen Ecke. Bands wie Pestilence, Holy Terror und frühe Deiceide lassen aufhorchen. Allerdings brennen sich Bands wie Kreator oder Sadus aus deren Anfangszeiten in mir fest. Und da ist auch schon das Problem: Die Jungs machen genau das richtig, richtig gut, aber nach eigenen Songs klingt das definitiv nicht. Dem oberflächlichen Hörer wird das allerdings gänzlich egal sein und den 2018er Rundling als gutes Album empfinden,  aber mir ist das nicht schnuppe. Schade drum. Rock on

Tracklist:

01. Castigate Into Divine Apostle
02. I Am Sick, I Must Die
03. Holy Man´s Gallows Pole
04. Dreadful Fate
05. Hammering Rusty Nails
06. Northern Goliath
07. The Witching Time of Night
08. On Black Red Booded Cross
09. Hate, Misery, Torture & Dismay

Besetzung:

Alex Bakker  Bass
Wim van der Valk  Drums
Erik Sprooten  Guitars
Alex Wesdijk  Vocals

Internet:

INQUISITOR @ Facebook

Share.

About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close