Band: Insane
Titel: Err
Label: EDGE Records/Hammer Music
VÖ: 07.03.16
Genre: Modern Metal/Metalcore
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die Jungs von Insane gelten als die Speerspitze des Metalcore in ihrer Heimat Ungarn. Sie werden oftmals als ungarische Antwort von Stick To Your Guns, Bring Me The Horizon und Ignite genannt. Kann man so eigentlich stehen lassen, zumindest wenn man sich die Discographie mal gönnen möchte, hat man durchaus nichts an diesem Statement auszusetzen. „Err“ ist nunmehr das sechste Langeisen der Jungs und da hat man sich wieder mächtig ins Zeug gelegt, um eben seinem nationalen Namen gerecht zu werden.

Fragt man sich warum es die Jungs nicht bis dato geschafft haben weitaus bekannter zu werden. Am musikalischen Stil und den Soundideen der Jungs kann es nicht gelegen haben. Sie bieten, nicht zur Überraschung eine sehr gediegene Mischung aus Metalcore und Modern Metal Fragmenten. Das hört sich aber nicht billig oder tausendmal durchgekaut an, sondern man bringt das Ganze sehr frisch zu Protokoll. Die Melodiebeigaben harmonisieren sehr gut mit den sehr dominanten, groovigen Härteschlägen. Sicherlich gibt es im Genre etliche die auf ein ähnliches Prinzip bauen, aber auch nur wenigen ist es gegönnt es sauber hinzubekommen. Den Ungarn in diesem Falle ist dies gegönnt und somit kann sich der Metalcore oder härtere Modern Metal Fan auf eine breite Palette einstellen. Die Jungs werden eben ihrem Status gerecht und dürften durchaus fortan über die Grenzen hinaus bekannter werden. Die Mischform ist gut und weiß auch gekonnt sich im Ohr festzuharken.

Gute Kompositionen stehen im Vordergrund und da kann man sich von vielen Wechseln zwischen hart-brutal bis hinüber in den harmonisierenden Bereich auf etliches vorbereiten. Klarerweise werden viele Fans, als auch Szenekollegen das Wort Ektomorf in den Mund nehmen. Mag auch hier und da hinkommen, nur Insane haben zu viel Eigenständigkeit, um eben mit den Kollegen aus ihrem Land verglichen zu werden.

Besonders finde ich die Mischform zwischen Brutal und Melodie gut gewählt und der Unterhaltungsfaktor bzw. eigene Wiedererkennungswert sprechen da für die Herrschaften. Man biedert sich eben nicht an irgendwelchen Großen nach zu eiern, sondern einfach eine eigenständige Ummünzung vor zu legen. Diese zündet gewaltig und weiß sich durchaus im Gedächtnis des Hörers fest zu harken.

Fazit: Gekonnte Mischung aus Modern Metal und Metalcore. Kein Mainstream Gelaber und Geplänkel. Vielmehr eine frische, sehr eigenständige Mischung die mit vielen Ohrwurmcharakteren sich im Gedächtnis fest harken wird.

Tracklist:

01. To Err Is Human
02. A Defining Day
03. Hunt Like A Ghost
04. Broken Jar
05. Bright Cold Day In April
06. It’s All In Here
07. Ha álmodnék

Besetzung:

Érsek Gábor (drums)
Tóth Bertalan (voc)
Németh Ádám (bass)
Kovács Zoltán (guit)
Varjas Dániel (guit)

Internet:

Insane Website

Insane @ Facebook

Insane @ YouTube

Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close