Iron Spell – Electric Conjuring

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Band: Iron Spell
Titel: Electric Conjuring
Label: Eat Metal Records
VÖ: 16/06/2016
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Lex

Dieses geniale Debut der aus Santiago/Chile stammenden Iron Spell, das über Eat Metal Records bereits vor zwei Jahren veröffentlicht wurde, habe ich sträflicher Weise erst jetzt durch Zufall via Bandcamp entdeckt. Dabei handelt es sich um eine geniale Vermengung von Einflüssen aus klassischer NWOBHM als auch des US Metal, mit einem okkultem Odem Mercyful Fate/King Diamond als Sahnehäubchen.

Die Band, insbesondere Sänger Merciless (der kraftvoll auch die höchsten Töne meistert), agiert dabei auf sehr hohem technischem wie kompositorischen Können. Nach einem stimmungsvollen Beschwörungsintro gibt es gleich drei absolute Highlights mit „Torches In The Woods“, „Night Of The Mothman“ und „The Witch“. Das Instrumental stellt dann den einzigen Skiptasten-Kandidaten dar, wobei ich Instrumentale prinzipiell zu überspringen pflege. Der Rest ist dann ausnahmslos hohes Niveau, „We Are Legion“, „Evil Gypsy“, vor allem die göttlichen „Moonlight Maniac“(Killer-Ohrwurm mit grenzwertig-geiler Melodie) und „Castle Of Purniture“ (atmosphärischer King Diamond-Horror meets Maiden-Epik) gehen als absolute Hits des Albums durch.

Ein Debutalbum ohne einen einzigen schlechten Song bieten Iron Spell, wobei die Band trotz aller genannten Einflüsse ganz klar ihren eigenen Stil erkennen lässt. Alleine die Übertracks „Moonlight Maniac“ und „The Witch“ rechtfertigen den lächerlich niedrigen Preis, für den das Album über die Bandcamp-Seite der Band digital zu erwerben ist.

Tracklist

01. Ave Zullbah (Intro)
02. Torches In The Woods
03. Night Of The Mothman
04. The Witch
05. Under The Iron Spell (Instrumental)

06. Stormrider
07. Black Candle Light
08. We Are Legion
09. Evil Gypsy
10. Moonlight Maniac
11. Castle Of Punitore

Besetzung

Rocko Van Roman (Bass)
FC Steelhammer (Drums)
Raven (Guitars)
Fire Jack (Guitars)
Merciless (Vocals)

Internet

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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