Jacobs Moor – Demo (CD Review)

Band: Jacobs Moor
Titel: Demo
Label: Selfreleased
VÖ: 2013
Genre: Power/Progressive/Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Gerne erinnert sich meine Person an die Zeiten als Mister Krenmaier mir mit Styma IV den Alltag versüßt hat. Mit neuer Band, nun sagen wir so einer davon, da er ja in mehreren bis dato immer wieder mitwirkt und mitgewirkt hat, steht die neu ins Leben gerufene Formation nun auf der Matte. Vorbeugend für das Erscheinende Album, haben wir eine 5 Track Demo zugesandt bekommen, die es gilt genauer auf dem Rezensiertisch zu zerlegen. Gut laut Beipackzettel, wird hier ordentlich selbst-gehuldigt und man kann nicht anders als seine Rübe quer durchzuschütteln. Etwas großspurig ausgedrückt wie ich meine, wenn auch oftmals durchaus zutreffend. Die Rhythmik bei den Stücken geht ordentlich ab und ist ein zweischneidiges Schwert, um die Köpfe vom Torso zu trennen. Einerseits zeigt sich die Truppe von einer sehr soliden Mischung im Power und Thrash Bereich, andererseits zeigt sich das neue Schiff auf dem Richard Krenmaier, Johnny Sommerer und Rainer Ludauer werken wieder von einer sehr progressiven Breitseite. Dadurch erinnert man mich sicherlich an Richards erste Band, wenn auch mit deutlich rauerem Charakter. Ob man dies nun gerne hören mag oder nicht weiß ich nicht, nur man kann die lange Zeit einfach nicht abstreiten. Was komplett Neues erfindet man dadurch sicherlich nicht, auch die Rhythmik ist durchaus bekannt, doch die Songs wissen zu gefallen. Das Genre ist bei Jacobs Moor breit gefächert und so sind die Songs in vielen Gestaden beheimatet. Neu wohl nicht, allerdings durchaus interessant anzuhören. Der Sänger hat wohl ein Organ, welches einfach unverkennbar ist, dies weiß der gute Richie auch und setzt dies an allen Fronten gewohnt-gekonnt ein. Somit ist ihnen wirklich eine sehr passable Mischung geglückt und die Songs kann man jedem Power Metaller empfehlen, welcher einerseits auch mit härteren Trademarks sein auslangen hat, aber auch vor kleineren progressiven Schüben nicht zurück schreckt. Die Linien wurden gut gesetzt und somit ist die Nachfolge von Styma IV durch einen weiteren Eckpfeiler in der Karriere eingestanzt worden. Ein, so meine ich durchaus berechtigter Schritt, fragt sich meine Person warum man nicht mit der ersten Band weiter gemacht hat. Wie auch immer, somit für alle Stygma IV Fans ein Grund sich hier einerseits was Neues für die Sammlung zu holen oder einfach in alten Erinnerung zu schwelgen, andererseits eine gute Nachfolge und welche sicherlich eine neue, geneigte Bereitschaft von Fans des Power/Thrash/Progressive Metal hier aus unserer Alpenrepublik anziehen wird, was für sich zu entdecken.

Fazit: Sauber, gut, wenn auch nicht sonderlich Neu. Fragt man sich wie wohl dann das komplette Album klingen mag. Fakt ist, die Stücke oder die Rhythmik sind gut und gehen auch in den Gehörgang gut rein. Ankreiden will ich hier nicht, dass man sich an die alten Glanztaten anlehnt, die prägen einen Musiker einfach und somit eine etwas eisigere, rauere Fortführung vom damals gelieferten Stygma IV Sound.

Tracklist:

01. Between The Lies
02. Unfound
03. Faceless Man
04. All That Starts
05. Final Sound

Besetzung:

Richard Krenmaier (voc)
Johnny Sommerer (guit, bass & cellos)
Rainer Lidauer (drums)

Internet:

Jacobs Moor Website

Jacobs Moor @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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