Band: KOILE
Titel: For a crippled soul
Label: Selfreleased
VÖ: 10.09.16
Genre: Progressive Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

KOILE - For a crippled soul album artworkBlickt man auf das Coverartwork der Dillenburger KOILE, so könnte im Paket etliches drinnen sein. Hierbei kommt man sicherlich daneben auf den Bereich Progressive, wo man schon mal nicht falsch liegt. Melodic Death Metal, mit Progressiven Einschlag. Opeth haben ich irgendwo als Visitenkarte gelesen und ein Leser hat uns mal darauf aufmerksam gemacht, wir sollen doch nich die Progressive Death Metal Bands mit Opeth vergleichen. Tue ich nicht, nur im vorliegenden Fall sind faltenlos etliche Einflüsse vorhanden und das kann man nicht abstreiten. Auch liegt es immer im Falle des Betrachters und es ist unbedeutend ein Hinweis klingt in etwa wie, könnte demjenigen gefallen. Fakt ist aber mit „For a crippled soul“ legt die 2013 gegründete Band ein enormes Debüt vor.

Die ausschweifenden Progressive Vibes wurden gut gepaart mit stimmigen, leicht eingängigen Melodic Death Beats. Das Mischkonzept ist sehr gut und bohrt sich außerdem ausgezeichnet tief in die Gehörgänge. Harmonie und Disharmonie prallen im steten Duell aufeinander. Wenngleich man eben nicht zu komplex oder gar zu technisch ins Gefecht geht. Somit ist man zu keinem Zeitpunkt zu ausschweifenden Eskapaden ausgesetzt. Gut durchdacht und hier und da ein guter Schritt in vielen Belangen, was man gerade als Progressive Death Metal Band bieten muss. Der Start der Karriere ist den Jungs mit solch einem opulenten Mal definitiv gelungen. Hier wird nicht zu viel experimentiert, nichtsdestotrotz ebenso nicht die zu schnöde Prügelkeule rausgeholt.

Gleichmäßig verteilt hat man viele Zündladungen angebracht, mit welchen man ordentlich Staub aufwirbelt. Dieses Konzept haben heutzutage bloß mehr wenige Bands drauf und dies steht für das erste Schaffenswerk der Dillenburger. Atmosphärisch geprägter Progressive Death Metal vom Feinsten. Dazu noch viele leidenschaftlich fesselnde Klangfacetten und kleinere push forward Effekte sorgen für viel Unterhaltung im Death Metal Haushalt.

Fazit: Wirklich gut durchdachtes Progressive Death Metal Debüt. Viel Eigenständigkeit und ein gutes Händchen für etliches an ausnehmend feinen progressiven Gelagen.

Tracklist:

01. Descendant 00:53
02. The Dunwich Insanity 07:16
03. The Cult 07:52
04. Hindsight 08:59
05. Isolated 08:12
06. While Wealth Devours 06:58
07. Ascendant 04:31

Besetzung:

Karsten H.(guit)
Janek C. (guit)
Daniel S. (drums)
Sven H. (voc & bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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