Band: Lawless
Titel: R.I.S.E
Label: Escape Music
VÖ: 2014
Genre: Melodic Heavy Metal/Hard Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Unter einem neuen Deckmantel haben sich die Mitglieder von Demon und Persian Risk 2012 entschlossen zusammen zu tun. Daraus entstand, wie der Phönix aus der Asche Laweless. Mit R.I.S.E. schießen die Briten ihr zweites Langeisen nach. Das man dieses mal deutlich schroffer die Produktion veranlagt hat hört man sofort, findet aber auch keinen Stein des Anstoßes dies zu bemängeln. Zu den durchwegs passablen Heavy/Rock Nummern passt dies, wie die Faust aufs Auge. Man grenzt somit eine zu klinische Einstufung aus und das ist ja in diesem Bereich oftmals zu arg von Szenekollegen ausgelutscht worden. Auch haben viele Szeneveteranen durch die Reunion ihrer Formation nicht wirklich was fürs Gehör gebracht was zu begeistern weiß. Vor allem viele britische Landskollegen sind hier gescheitert und wurden eher belächelt als hochjubelnd aufgenommen. Wenn man vielleicht glauben mag, das was Lawless auf ihrem Zweitwerk bieten sehr britisch klingt, der irrt. Vielmehr orientieren sich die Briten (ist ja schon schier Shocking) am amerikanischen Rocksektor, welcher Mitte-Ende der Neunziger einige tolle Kapellen auf den Markt gebracht hat. Somit deutlich mehr die Staaten angesteuert, aber kommt auch nicht schlecht rüber und hat eben sein gewisses Flair. Somit zwar einiges in den Wurzeln in den 80er-Jahren verankert hat man das Ganze aber gut verschönert und dabei etwas das Retrobild aus den Augen verloren. Der Sänger ist demnach durchaus passend und versucht sich an und ab sogar an den großen Ronnie James Dio ran zu kommen. Gelingt auch, wenn auch nur in gewissen Maßen. Man brüskiert sich nicht und ruht sich auf alten Lorbeeren aus, nein man ist stets bemüht hier frischen Wind ins Geschehen zu bringen. Für mich persönlich geht das in Ordnung, wenngleich ich mir oftmals etwas mehr Druck und Dampf beim Album wünschen würde, dann wären die Stücke deutlich facettenreicher, somit ein passabler, zweiter Rundling.

Fazit: Den Zenit haben die Jungs mit ihrer Truppe noch nicht erreicht, man ist aber durchaus auf dem Weg dorthin. Mehr Druck und Geschwindigkeit würden den Songs deutlich besser stehen, dann darf so richtig schön abgerockt werden.

Tracklist:

01. 1914 (Ghosts of No Man’s Land) 05:43
02. Pain 03:31
03. Rise 04:01
04. Twisted and Burned 04:40
05. Song for a Friend 05:01
06. Kiss My Glass 03:50
07. Dead Man Walking 04:17
08. Heavens Raining 05:34
09. How Long 04:29
10. Diamond in the Rough 04:14
11. Is This the End of the World 04:45

Besetzung:

Paul Hume (voc & guit)
Neil Ogden (drums)
Howie G (guit)
Tabbie Williams (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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