Band: Light
Titel: The Cult of Light
Label: Black Warcult Productions
VÖ: 2014
Genre: Doom/Death Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Lex

Light aus Berlin firmieren bei mir mit ihrem Debut „The Cult Of Light“ als positive Überraschung des Monats.

Kalt, mechanisch ist der Sound, fließt die meiste Zeit über in langsameren Geschwindigkeitsgefilden in cool riffenden trockenen Riffs vor sich hin („Contrast“ und das eher schwarzmetallische „Cold“ gehen es zur Abwechslung etwas schneller an). Darüber eine düstere, hallende, knarzend-krächzende Stimme, die sich (sofern ich die Promo korrekt verstanden habe) textlich der Verehrung des Lichtbringers widmet. Die Keyboards werden sparsam und zweckmäßig eingesetzt, sitzen dann aber auch wie der Ritualdolch an der Halsschlagader. Ich würde das ganze eher als Dark Metal bezeichnen, wäre der Begriff nicht schon so durch und durch verdorben.

Mit diesen Stilelementen kreieren Light selbstredend eine richtig finstere, maschinenartig kalte Atmosphäre. Aber die Heizung ausschalten können viele, Light haben mehr drauf. Sie streuen nämlich gerade genug Abwechslung hinein, dass die ganze tiefgekühlte Teufelsverehrung nicht zum klanglichen Einheitsbrei verkommt, indem sie zwischendurch ganz kurzfristig und leicht das Subgenre etwas variieren. Und bei aller Kälte und vorhandenen Doomigkeit kommt The Cult Of Light zumindest in meinen verkauzten Ohren extrem eingängig daher.

Insbesondere das Schlusstriumvirat bestehend aus „Cold“, dem atmosphärischen Instrumental „Cult of Light: Ceremony“ und der verdammt coole Bekehrungsaufruf „Cult of Light: Ceremony“ sollten als Blitzpropaganda locker ausreichen, um dem Glühbirnendeibel neue Anhänger zu verschaffen.
Join the Cult Today!

Tracklist:

01. No Light
02. Contrast
03. Reflection
04. Alpha Omega
05. Interference
06. Light Bless You
07. Believe
08. Miracles
09. Cold
10. Cult Of Light: Ceremony
11. Cult Of Light: Ritual

Besetzung:

Ray (Vocals, Guitars, Keys)
Sky (Bass)
C (Drums)

Internet:

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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