Lonewolf – The Cult Of Steel

Written by Lex J.Oven. Posted in CD-Berichte, L

Tagged: , , , ,

Published on November 04, 2014 with No Comments

Band: Lonewolf
Titel: The Cult Of Steel
Label: Massacre Records
VÖ: 2014
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

LONEWOLF können mit dem Release von “The Cult Of Steel” auf eine Diskographie von sieben Studioalben zurückblicken. Die Franzmänner aus Grenoble sind also alles andere als untätige Baguette-Fresser und haben sich – denke ich mal – mittlerweile verdientermaßen ein kleines aber feines Following kreiert.

Obwohl ich bei allem, das „True“ und „Traditional“ aufgemacht ist, initial von meinen Vorurteilen her zu positiven Bewertungen und Lobeshymnen tendiere, sind LONEWOLF in der Hinsicht trotzdem irgendwie nicht mein Ding. Wenigstens nicht mit dem neuen Release, da kann der Katzenwolfmensch auf dem Cover noch so heroisch mit seinen von anabolen Steroiden durchtränkten Mutantenklauen nach seinem brennenden He-Man-Schwert grabschen. Die Froschschenkel-Metaller klingen für mich ein bisschen so, als ob GRAVE DIGGER sich ein paar Songs von den Kollegen bei POWERWOLF schreiben hätten lassen. Und während ich wenigstens die Middle Ages Trilogie der erstgenannten Referenz sehr schätze, kann ich mit POWERWOLF mit ihrem bombastisch aufgeblasenen Singt-Alle-Mit-Simpel-Metal gar nichts oder nur sehr wenig anfangen. Genau das gibt’s von LONEWOLF: Singalong-Steel für die Kraftwolf-Fraktion, nur ohne Bombast. Wer die Kraftwölfe dagegen mag und sich gelegentlich wünscht, sie würden nur ihren Barock-Bombast-Plunder mal ablegen, der wird von den einsamen Wölfen vollends bedient.

Für mich ein Album voll eingängiger Tracks ohne High- oder Lowlights, deren Begeisterungspotential Geschmacksache ist.

Tracklist:

01. The Cult Of Steel
02. Hordes Of The Night
03.Werewolf Rebellion
04. Blood Of The Heretic
05. Hell’s Legacy
06. Funeral Pyre
07. Force To Fight
08. Open Fire
09. Mysterium Fidei
10. The Grey Wolves (Digipak Bonus)
11. Made In Hell
12. Children Of the Unlight

Besetzung:

Jens Börner (Vocals / Guitar)
Alex Hilbert (Guitar)
Rikki Mannhard (Bass)
Bubu Brunner (Drums)

Internet:

Lonewolf Website

Lonewolf @ Facebook

Lonewolf @ MySpace

Lonewolf @ Twitter

Lonewolf @ YouTube

About Lex J.Oven

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

Browse Archived Articles by

No Comments

Comments for Lonewolf – The Cult Of Steel are now closed.