Lost Dreams – Exhale

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Published on Mai 19, 2017 with No Comments

Band: Lost Dreams
Titel: Exhale
Label: Massacre Records
VÖ: 26.05.17
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Lost Dreams - Exhale album artwork, Lost Dreams - Exhale album cover, Lost Dreams - Exhale cover artwork, Lost Dreams - Exhale cd coverTotgeglaubte leben länger, so auch die Tiroler Modern Melodic Death Metal Institution LOST DREAMS, welche nach längerer Abwesenheit und mit neuem Sänger, sowie einem neuen Album im Gepäck zurück ist. „Exhale“ nennt sich der neueste Silberling der Tiroler Rabauken, welche ja national, wie ferner international für viel Aufsehen, seit ihrer Gründung sorgen konnten. Obwohl doch eine längere Ruhephase, legt man von Neuem gute Maßstäbe. Sebastian Brandauer als neuer Sänger hat sich wirklich gemausert und schließt die Lücken welche ein grenzgenialer Stefan “Schleifi” Traunig mit seinem Ausstieg hinterlassen hat. Irgendwie kommt mir das Gefühl beim Hören der Shouts und Growls, das wir es hier mit einer jungen Mischung aus Stefan und dessen Vorgänger Erwin “Wibs” Wibmer zu tun haben. Ein guter Griff, das bedeutet, der typisch, authentische Sound seitens LOST DREAMS ist dadurch nicht verloren gegangen. Man will es somit noch einmal tatsächlich wissen und legt mit dem neuen Fronter einen enormen Obolus vor.

Fragt man sich, wird man ebenfalls was die Rhythmik und die Songstrukturen betreffend überzeugen. Ja man kann, eindeutig ist man etwas auf alten Pfaden und bietet das bekannte Sammelsurium aus Göteborg Fragmenten und moderner wirkenden Melo-Death Variationen. Diese kommen mit viel Groove ins Gehör und wissen einen alten Fan, sowie neuere Melodic Death Verehrer zu begeistern.

Gute, schmissigen Einlagen werden hektisch als Aufstachelung eingeworfen und im steten Wechselspiel zwischen Melodischen und derben, groovigen Death ‚n‘ Roll Einlagen abgelöst bzw. erweitert. Die Komplettierung geht satt ins Gehör und man merkt, warum LOST DREAMS derart einen hohen Status in Sachen Metal Made in Austria hatten und für meinen Geschmack nach wie vor haben. Die Burschen haben nichts verlernt und die Zwangspause hat man wahrlich gut genutzt, denn der Silberling geht massiv und aufpushend ins Gehör.

Die Tiroler zeigen sich nicht nur gewachsen, nein, nach wie vor verstehen sie es wie man überraschend den Melodic Death Metal Liebhaber reizen kann. Gute Techniken und leichte Experimente der Klangerweiterungen der klaren Art machen dieses Langeisen zu einem heißen Erlebnis für den geneigten Genreverehrer.

Fazit: LOST DREAMS are back und dies mit einem Schlag, mit welchem man wohl nicht gerechnet hätte.

Tracklist:

01. Ego 03:42
02. Lethargy 03:59
03. Crashing Beyond the Horizon 05:20
04. Kyrie Helleison 05:05
05. Finding X 05:37
06. Oscillating 03:26
07. Bitter Pills 04:10
08. Weight of the World 05:03
09. Silence 04:35
10. Deluded 04:31
11. Nocturnal Delirium 04:15
12. It’s Not a Game It’s an Onslaught 03:44
13. Purple Clouds 04:15
14. Tranquilize 04:58

Besetzung:

Sebastian Brandauer (voc)
Herbert Sopracolle (guit)
Andreas Maierhofer (guit)
Dominik Hormann (bass)
Rafael Peychär (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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