Band: Magnum
Titel: Sacred Blood Divine Lies
Label: Steamhammer/SPV
VÖ: 26.02.16
Genre: Epic Hard Rock, Epic Melodic Rock
Bewertung: 4,5/5
Written by: Totti

Nach knapp 40 Jahren im Dienst des epischen Hard Rock, schaffen es MAGNUM auf ihrem neuen Album natürlich auch nicht, irgendetwas neu zu erfinden.

Brauchen die Dinos auch gar nicht, denn das neue Material fügt sich sehr gut in die Band-Vita ein und erfreut Fans und Freunde erneut mit hymnenhaften und mitreißenden Songs die auch garantiert durch die Bank weg live funktionieren werden. Bob Catley klingt immer noch kräftig und frisch, Tony Clarkin zaubert immer noch die passendsten Soli aus seiner Trickkiste und auch der Rest der Band liefert wieder solides Handwerk ab, wie man es von den Engländern seit Jahrzehnten gewohnt ist.

Der Level der Vorgängerscheiben kann aus meiner Hörweise nicht erreicht werden doch ist das jetzt Meckern auf hohem Niveau denn wirklich schlecht waren MAGNUM nie.

Es gab vielleicht mal Live den einen und anderen Patzer aber schlecht?

Nein.
Warum das Material nicht DAS Highlight ist, kann ich aus meiner Hörweise versuchen zu erklären:
Ab der (sehr sehr) kitschigen Ballade in der Mitte des Albums, lässt wohl die Konzentration nach und obwohl es mit starken Songs weitergeht, hat man das Gefühl, die Songs flauen trotz des starken Songwritings etwas ab.
Bei einer Schülerband würde ich meckern und fragen:
Jungs, wo ist eure Konzentration hin?

Bis zur erwähnten Ballade hat man das Gefühl, MAGNUM seien extrem wiedererstarkt. Doch nach der Ballade findet die Band den Weg zu der Kraft der ersten Songs nicht zurück, ohne damit den Rest wirklich abwerten zu wollen.

Aber für einen vollen Fünfer reicht es diesmal trotz aller Überlegungen und Fan-Denken nicht…
Aber 4,5 von 5 Punkte entsprechen immer immer noch einer guten Schulnoten-Zwei!

Tracklist:

01. Sacred Blood „Divine“ Lies 6:41
02. Crazy Old Mothers 5:48
03. Gypsy Queen 4:29
04. Princess In Rags (The Cult) 5:27
05. Your Dreams Won’t Die 5:25
06. Afraid Of The Night 4:32
07. A Forgotten Conversation 4:56
08. Quiet Rhapsody 5:40
09. Twelve Men Wise And Just 6:18
10. Don’t Cry Baby 5:05

Besetzung:

Bob Catley (voc)
Tony Clarkin (guit)
Mark Stanway (keys)
Al Barrow (bass)
Harry James (drums)

Internet:

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