Men In Metal – Let The Soul Spread Its Wings

Men-In-Metal-Let-The-Soul-Spread-Its-Wings-album-cover

Band: Men In Metal
Titel: Let The Soul Spread Its Wings
Label: Inverse Records
VÖ: 30/11/2018
Genre: Schul-/Disco/Schunkel-Hardrock
Bewertung: 1/5

Es ist gar nicht so einfach, die Men In Metal oder ihr Album im Internet ausfindig zu machen. Die – aus Ekaterinburg in Russland stammende – Kapelle singt nämlich nur in ihrer Landessprache und schrieb sich bis vor kurzem auch ausschließlich in der kyrillischen Schrift. Für den Release des vorliegenden Albums beim finnischen Inverse Records wurden Band- und Albumname, sowie die einzelnen Songtitel notgedrungen übersetzt. Wer mehr Informationen über die immerhin seit 2008 bestehenden Jungs wünscht, benutzt also am Besten die originale Schriftweise.

Russisch verstehen und kyrillisch schreiben lernen wird sich für diese Band aber kaum lernen. Мужчины в металле spielen mit E-Gitarren angereicherten Schlager, der belangloser nicht sein könnte. Die behaupteten Einflüsse von U.D.O., Manowar usw. beschränken sich wohl eher darauf, dass man diese schon öfter mal beim Wodka-Inhalieren-und-Auskotzen im Hintergrund gehört hat.
Bei all dem belanglosen Material war noch Platz für einen Außreißer, und zwar nach unten: Der „Intro (Lyrical Drinking Song)“, der wohl gut als Dorfdisco-Anheizer für sibirische Zeltfeste funktionieren dürfte, hat auf einem angeblichen Metalalbum echt nichts verloren.

Einen Punkt gibt es für Пусть душа расправит крылья nur wegen eines direkten Vergleiches mit dem absoluten Jahrestiefflieger 2018 von Mr. DeFeis. Hören die bei Inverse sich eine Band vor dem Signing eigentlich an?

Tracklist

01. Intro (lyrical drinking song)
02. Only The Wind
03. Dawn Ahead
04. Above The Ground
05. The Same Way

06. Secrets Of The North
07. Day By Day
08. The Time Has Come
09. Scraps Of Old Dreams
10. Moonlight Night

Besetzung

Yuriy Sakhnov (Vocals)
Alexander Rudenko (Bass, Guitars, Ukulele)
Anatoly Kompanets (Drums)

Internet
Share.

About Author

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

Comments are closed.