Band: Merkabah
Titel: Ubiquity
Label: Maple Metal Records
VÖ: 2014
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Die aus Quebec stammenden Merkabah haben sich für ihren neuesten Release „Ubiquity“ satte sieben Jahre Zeit gelassen. Female Fronted Heavy Metal steht da auf dem Programm, wer die Truppe noch nicht kennt. Kommt im Großen und Ganzen sehr gut rüber und wurde mit reichlichen melodischen, wie auch kleineren Symphonic Breitseiten ausgestattet. Ein direkter Vergleich mit anderen Kollegen ist nicht möglich, da die Formation eine sehr gute Innovation vorlegt. Die Stücke sind allesamt etwas simpler gestaltet, wissen auch durch kleiner Heavy Rock Partitionen um Ecken durchdachter zu schallen. Somit zeigt man sich etwas bodenständiger, zelebriert aber ein durchaus passables Programm für den Heavy Fan. Auch die Fronterin zeigt hier ein sehr gutes Können, ihre Mischung aus etwas liebevolleren und teilweise sehr rotz-rockigen Variationen im Gesang sind einfach gut anzuhören. Die leichten Einfädelungen und Variationen im Sound sind sehr gut gelungen und bohren sich ganz gut ins Gehör. Etwas langatmiger ist da die komplette Aneinanderreihung der Songs, etwas verfährt man sich und klingt durchaus ähnelnd. Somit darf man jetzt nicht was wirklich Weltbewegendes erwarten. Gut aber auch noch nicht lange der Weltenbummler vor dem Herrn. Für einen Hattrick hätte ich mir im gesamten gesehen doch etwas mehr erwartet. Freilich ist hier schon viel geboten worden und auch viele Ladys in diesem Genrebereich haben schon deutlich schlimmeres abgeliefert, aber für einen totalen Hype reichts bei den Kanadiern noch nicht aus. Das Album kann man sich locker als Heavy Metal Fan antun, sollte aber auch darauf vorbereitet sein, dass hier noch lange keine Megasongs drauf sind. Somit im Großen und Ganzen guter Durchschnitt, da es eben an etwas Aussagekraft schlussendlich fehlt und man auch keine wirklichen Rausreißer vorlegt.

Fazit: Der Heavy Metal Fan, welcher hübschen Damen als Fronterin hold ist kann hier durchaus was für seine Sammlung finden. Kritischere Heavy Metal Fans sollten aber etwas genauer hinhören, denn die Aufmachung ist zwar gut, wirkt aber nach etlichen Durchläufen etwas eingefahren. Schade hier wäre deutlich mehr Potetnial drinnen als nur Mittelmaß.

Tracklist:

01. Mythomania 06:00
02. Divine Sparks 04:37
03. Red Letter Days 05:43
04. Agartha 05:44
05. Circles of Despair 06:31
06. Deadly Prophets of the Printed Page 07:06
07. Brothers from the Seed of Cain 06:09
08. Ubiquity 12:00

Besetzung:

Jacinthe Poulin (voc)
François Vachon (guit)
Raynald Brochu (guit)
Louis Doyon (bass)
Nicolas Bilodeau (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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