MORTEM – Ravnsvart

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Band: MORTEM
Titel: Ravnsvart
Label: Peaceville
VÖ: 27/09/19
Genre: Black Metal
Bewertung: 4,5/5

Vor ARCTURUS gab es MORTEM. Was klingt wie eine Legendengeschichte oder eine Passage aus einem Sagenbuch ist die Tatsache, dass sich die Mitglieder von ARCTURUS, MAYHEM, THORNS & 1349 zusammengefunden haben und das Debüt-Studioalbum der neu reformierten norwegischen Legende veröffentlicht haben. „Ravnsvart“ ist eine Black Metal Geschichte aus Dunkelheit und Blut, mit infernalem, diabolischem Stempel.

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Vertraut dürfte es für die Black Metal Gemeinde zugehen, denn Erinnerungen in klanglicher Form aus dem MAYHEM, BURZUM, DARKTHRONE Lager, sind als Wegweiser unumgänglich! Wenn es eine Sache gibt, die MORTEM für sich verbuchen können, dann die Tatsache, dass dieses lang auf Eis gelegene Projekt bereits 1987 das Licht erblickt hat. Die Gründe warum dieses nach der Demo „Slow Death“ ad acta gelegt wurde, sind mir nicht bekannt. Jedoch kann es egal sein, da mit dem sogenannten Full Length Debüt ein ungestümes Treiben in Sachen nördlicher Dunkelheit geboten wird, die jeden Black das Höschen wegbläst.

Fakt ist das Detail, dass die Herrschaften aus Oslo einen guten Schuss als Black Metal Nostalgie bieten. Lange bevor gewisse Acts der melodischen und symphonischen Form Salonfähig waren, hat das dunkle Herz der Gründer längst für diese Art des Black Metal geschlagen.

Die rohe Brutalität und den gleichen Geist wie die ursprüngliche Inkarnation gewisser Gründerbands wurde auf dem neuen Album unter Dach und Fach gebracht. Genauso wie frische Elemente aus dem melodischen Bereich. Die diabolische Klangkunst reicht von Old School Black Metal bis hinüber in den verschönerten Bereich. Die gute Waage hierbei zu halten ist meiner Meinung nach äußerst schwierig, wurde jedoch von den Herrschaften ausgezeichnet vereint. Das Höllentor steht weit offen und die Heerscharen folgen ihren Großmeistern der Horror-Dunkelheit mit Namen MORTEM.

Das Spannungsfeld zwischen Knochen zermürbenden Blastbeats und scharfem Riffing ist durch die knackige Produktion superb unterstützt worden. Allgegenwärtigen sind Synth-Fanfaren, wie aus dem Lehrbuch für symphonischen Black Metal, welche dem dunklen Treiben die gewisse Abwechslung geben. Alles zusammen ergibt dies eine Mörder Black Metal Scheibe, die in keinem Dunkelheimerhaushalt fehlen sollte.

Fazit: Eine Black Metal Ikone läuft mit MORTEM nach 30 Jahren zur Höchstform auf. Mehr gibt es hier nicht zu sagen.

Tracklist

01. Ravnsvart
02. Sjelestjeler
03. Blood Horizon
04. Mørkets Monolitter

05. Truly Damned
06. Demon Shadow
07. Port Darkness
08. The Core

Besetzung

Marius Vold – vocals
Steinar Sverd Johnsen – guitar & keyboards
Tor Stavenes – bass
Hellhammer – drums

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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