Band: MORTUARY
Titel: NOTHINGLESS THAN NOTHINGNESS
Label: Goregeous Productions
VÖ: 18.01.2016
Genre: Brutal Death/Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Mayhemer

So, Mortuary aus Frankreich, genauergenommen aus Nancy haben erneut ein Full Length Album auf den Markt geschmissen. „Nothingless Than Nothingness“ nennt sich die schwere Kost und ist erst das fünfte Album dieser seit 1989 aktiven Band. Eines gleich mal vorweg: In deren 30- jähriger Karriere war die Band immer aktiv, aber aufgrund der dauernden Besetzungswechsel gab es natürlich kaum Stabilität innerhalb dieser Formation. Wie sollen da dann auch regelmäßig Alben präsentiert werden? Nun ja, das Touren kommt dann auch noch dazu und wahrscheinlich Geldmangel und schon ziehen die Jahre ins Land. Schade eigentlich, denn die Band pügelt seit deren Anfangstagen mal brutaler, mal melodischer, aber immer sehr amtlich dahin. Ja verdammt, so lange kenne ich die Band!

Das neueste Werk, das Mitte des Monats erschienen ist, kracht, rumpelt und prügelt gewaltig vor sich hin. Jeder der 10 Songs macht mit der Abrissbirne Stimmung und verlangt dem Hörer alles ab. Der geneigte Zuhörer kann ohne wirklich zuhören zu müssen,  den Schädel schwingen und dazu irgendwelches Kauderwelsch schreien. Dadurch sämtliche Aggressionen des heutigen Tages auslassen und schwitzend durch die eigenen 4 Wände taumeln. Das ist die eine Möglichkeit.

Die andere Möglichkeit beinhaltet, dass sich der Hörer mit dem Album und den Songs beschäftigt. Dann wird er, so wie ich feststellen, dass mehr dahintersteckt als die pure Aggressivität. Die Songs sind nämlich von vorne bis hinten hervorragend durchdacht und intelligent umgesetzt. Äußerst verschachtelt und teilweise sehr ver-rückt. Natürlich befinden sich die Songs im Takt bzw. innerhalb einer Timeline – Alles korrekt. ABER: Es wurde von der ersten Sekunde an darauf geachtet, die Brutal Death Metal /Technical Death Metal Grenzen auszureizen. Der Song „TUBE“ z.B. geht schon in Richtung Progressive mit geilen Verschachtelungen. So erklingt aber das gesamte Album. Die Leads! Verdammt die Leads! – Immer genau richtig eingesetzt (Above) – Genial.

Es funktionieren beide Möglichkeiten sehr gut. Brutal und auf den Punkt gespielt ist „Nothingless Than Nothingness“ sowieso. Es weiß jeder der 4 Mannen was er kann. Und die Jungs können verdammt viel.
Meine zwei Faves auf dem Album sind „Pleasuffering“ und „Tube“. Geile Scheiße!

So geil das gesamte Album auch ist, ist es sicher keine leichte Kost und nicht für jedermann (oder -frau) geeignet. Mir gefällt es. Daumen hoch! Rock on

Tracklist:

01. Only Dead Witness
02. Empty
03. Tube
04. Above
05. Pleasuffering
06. U-Man Slept, K-os Crawled
07. Yesterdead
08. K
09. Morbid Existence
10. Kingdom

Besetzung:

Patrick GERMONVILLE Vocals
Jean Noël VERBECQ Bass
Alexis BAUDIN Guitar
Yohann VOIRIN Drums

Internet:

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About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on

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