Band: Mother’s Cake
Titel: Love The Filth
Label: Panta R&E/NoisOlution
VÖ: 05.06.15
Genre: Psychodelic Rock
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Freunde der psychedelischen Musik und zwar jene die einen Drang zu Vocals a la Led Zeppelin haben, die Gitarrenfrickeleien von JIMI HENDRIX oder RORY GALLAGHE lieben, für jene sei das empfohlen was Mother’s Cake auf ihrem Album „Love The Filth“ zu Protokoll bringen. Dermaßen aus allen Ecken geschwängert liefern die Jungs einen sehr frischen, als auch adretten Happen. Nun nicht unbedingt leichte Kost, aber der psychodelische Liebhaber braucht so etwas aber. Weiters wird genau diese Schnittmenge diese Fraktion vollends von den Socken hauen, um das Tanzbein ganz kräftig zu schwingen. Die leicht progressiven Einwürfe sind ein guter Garant und vor allem macht es die Mischung aus, mit der die Jungs hier ein sehr adrettes Flair in die heimischen Wände zaubern. Viele sehr Fuze gehaltene Linien lassen ein megaaltes Milieu wieder hochleben, sodass man glauben könnte hier wird Old School Kost geboten. Nun gut die Truppe verwendet sehr viele Techniken der 60er und 70er Ära, hat diese aber sehr modern verschachtelt. Das macht Laune und unterstreicht dass sehr fachmännische Können in diesem Bereich. Der reine Sludger wird das eher weniger begeisternd aufnehmen, denn dafür klingen die Stücke einfach zu klar. Macht aber so nichts, denn das muss ja auch nicht hundertausendmal durchgekaut werden. So wie es ist passt es wie die Faust aufs Auge und das macht einfach Stimmung und dies lässt keinen einzigen Fan des Musikgenres Psychodelic Rock kalt. Die Anleihen und Techniken sind einfach sehr gelungen und teils wird es sogar sehr sphärisch und genau das haben die Österreicher wirklich drauf. Bereichert durchaus das Musikbusiness in der Alpenrepublik. Die Formation hält aber durchaus internationale Maßstäbe und wären durchaus hier und da mit der Truppe Steaming Satellites zu vergleichen, denn auch diese haben in ihrer Frühphase ähnliche Kerben geschlagen. Somit stünde einem Weltweiten Erfolgt nichts im Wege. Freut einen doch ungemein, wenn sich genau solche Truppen aufmachen um im Siegeszug in die Musikwelt zu erobern. Potential und Qualität hat man, braucht es nur eine breit gefächerte Fanschaar aus dem Gerne, denn der lockere Musikliebhaber wird hier sicherlich etwas überfahren. Hut ab vor dem was uns hier die Combo vorlegt. Technisch superb aufbereitet und die Unterwanderungen, als auch Einfädelungen zeugen von einem goldenen Händchen, das sind meiner Meinung nach wahre Künstler im psychodelischen Genre.

Fazit: Die Jungs haben viel Potential und setzen dies gekonnt ein. Ein Volksfest für jeden Psychodelic Rocker, oder jene die es werden wollen. Denke, dass den Jungs durchaus Tür und Tore offen stehen um als Megaseller durchzustarten.

Tracklist:

01. Prelude
02. Love The Filth
03. Ecstasy
04. Void
05. Solar Wind
06. Gojira
07. Insanity

Besetzung:

Yves Krismer (voc & guit)
Benedikt Trenkwalder (bass)
Jan Haußels (drums)

Internet:

Mother’s Cake Website

Mother’s Cake @ Facebook

Mother’s Cake @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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