Band: Mussorgski
Titel: Creatio Cosmicam Bestiae
Label: Godz ov War Productions
VÖ: 31.05.16
Genre: Industrial Black Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Mussorgski Perzów Polen sind ein Black Industrial Act, welcher schon wirklich lange in der Szeneagiert. 1990 gestartet hat man von 1995 bis 2009 eine Pause eingelegt. „Creatio Cosmicam Bestiae“ ist das Zweite Album seit ihrer Reunion. Industrial Elemente sind definitiv dabei, aber auch sehr stimmige Symphonic Einschläge. Dies zu verbinden und dabei eben eine passable Mischung zu kreieren ist schwierig. Wurde aber meiner Meinung nach vom Polnischen Schwarzwurzelkommando gut gemeistert.

Von der Stimmlage her, wie auch etlichen Affinitäten her wären sie am ehesten mit Satyricon vergleichbar. Wohl aber kommen einige Blast Beat Attacken aus den eigenen Landen, besonders Behemoth lassen lautstark grüßen. Der Einbau von orchestralen Elementen in Sachen Bläsern und so weiter wurde gut gewählt und bereichert den Sound ungemein. Man muss sicherlich ein Freund von Spielereien und kleineren Experimenten sein, erschließen tut es sich einem aber sofort. Bedeutet, dass man, obwohl man angibt einige Ambient Einschläge zu haben, es vermag eingängiger zu klingen. Die Songs mögen zwar etwas reichhaltiger ausgestattet sein, sind aber keine Exzessiven Ergüsse.

Die Jungs verstehen es den Black Metal gut zu erweitern. Freilich ist das nichts für den traditionellen Liebhaber des Genres. Wer aber mal was anderes hören möchte wie eben Satyricon oder Dimmu Borgir, wird hier durchaus was vergleichbar gutes finden. Man klingt nicht nacheiernd sondern bringt viel eigene Frische ins Geschehen. Somit haben die Jungs ihre fünf Jahre seit ihrem letzten Release sehr gut genutzt. Man darf sich stolz auf die Schultern klopfen, denn das Endergebnis mit dieser Scheiblette lässt viele Szenekollegen definitiv alt aussehen.

Fazit: Sehr reichhaltiger, verschönerter Black Metal. Industrial, wie auch Symphonic Parts und Elemente wurden sehr spitzfindig und passend eingebaut. Da bläst es einem definitiv die Sicherungen als Fan des verschönerten Schwarzwurzelmetall aus der Halterung.

Tracklist:

01. Gaaya – The Planet of the Dead 08:31
02. God Is in the Neurons 07:18
03. Stellar Core 02:27
04. Sabbathum in Perpetuum 09:52
05. Key to the Universe 06:50
06. Inverted Aeon 02:45
07. Implanted Consciousnes 04:53
08. Paradisum 07:59

Besetzung:

Khorzon (voc & all instruments)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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