Band: Nervosa
Titel: Victim Of Yourself
Label: Napalm Records
VÖ: 2014
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Nervosa sind ein weibliches Thrash Metal Trio aus Brasilien. Es prasselt und rappelt also wieder im Bereich des Thrash Metal aus Südamerika. Die Mädels haben bis dato und das obwohl man seit 2010 aktiv ist erst eine Demo auf den Markt gebracht. Die muss ja wirklich begeistert haben, denn wie erklärt man sich sonst, dass „Victim Of Yourself“ als Debüt via Napalm Records erscheint. Im typischen Slayer meets alte Sepultura wird der Reigen mit dem Intro eröffnet. Na mal kucken, was die Thrash Ladys hier bieten werden.

Keine Frage die aus São Paulo stammende Formation zeigt sich von einer durch und durch guten Thrash Breitseite. Beim Material tschingelt man irgendwo zwischen Bay Area und Legion oft he Damned. Das Gekeife der Fronterin hat schon was und somit stehen alle Weichen auf volle Speedfahrt und dabei rotiert das Trio amtlich. Unverfälschter Thrash Metal wird hier durch die Boxen gedrückt und diesen hat man mit vielen Tempowechseln ausgestattet. Diese stören aber irgendwie mehrheitlich, wenngleich man die Idee als nicht unausgegoren erwähnen muss. Viele Solifrickeleinlagen, wie auch donnernde Unterbrechungen sind ein Konzept das gut fungiert und das unterstreicht das Können der Damen. Den Sound selbst kann man als guten Retro einstufen und das wird die alte Riege der Thrash Maniacs sehe erfreuen. Allesamt gute Zeichen für den Sturm, jedoch vermisst meine Wenigkeit etwas die Originalität, wie auch die Eigenständigkeit. Mehr als über den gewohnten Horizont zwischen Legion of the Damned meets Bay Area bewegt sich die Formation nicht hinaus. Freilich kann man mit dieser auf Nummer sicher gehen Thematik für viel Furore sorgen, doch für meinen Teil gibt es da dann doch innovativere Thrash Metal Acts. Was bleibt? Nun ganz klar die Damen und ihre Musik sind nicht von schlechten Eltern und man bietet gutes Mittelmaß, leider aber auch nicht mehr.

Fazit: Die Thrash Metal Revolution wird das Trio nicht herbeiführen, ein durchaus guter Einstand mit diesem Debüt, nur sollte sich die Formation deutlich von den Einflüssen entfernen und mehr frischen Wind miteinbringen.

Tracklist:

01. Intro
02. Twisted Values
03. Justice Be Done
04. Wake up and Fight
05. Nasty Injury
06. Envious
07. Morbid Courage
08. Death
09. Into Mosh Pit
10. Deep Misery
11. Victim of Yourself
12. Uranio Em Nos

Besetzung:

Prika Amaral (guit & voc)
Fernanda Lira (bass & voc)
Pitchu Ferraz (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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