Band: Hatriot
Titel: Dawn of the New Centurion
Label: Massacre Records
VÖ: 2014
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Kollege Jünemann hat es bereits beim Vorgängeralbum „Heroes Of Origin“ von Hatriot gut beschrieben. Das neue Standbein des ehemaligen Exodus Sängers ist eine erfrischende Bay Area Thrash Metal Runde. Nun und gut nach einem Jahr liegt der Silberling „Dawn of the New Centurion“ vor mir. Meine weibliche hälfte mag Exodus nicht, vor allem den kauzigen Gesang mit Steve Souza und somit werde ich das Album wohl im geheimen hören müssen 😉

Es ist und das steht außer Frage eine Weiterführung, welche wir bereits beim grandiosen Exodus Album „Tempo of the Damned“ zu hören bekommen haben. Diese Songs waren für mich Weltbewegend und somit weiß auch dieser Rundling sofort mit allen Tracks zu gefallen. Über Originalität könnte man jetzt streiten, doch wer so eine geraume Zeit bei einer Band war, wird dies zwangsläufig mit ins neue Projekt mitübernehmen. Exodus mit Steve „Zetro“ Souza als Neuauflage, aber unter einem neuen Deckmantel? Also was mich betrifft könnte man dies so stehen lassen. Die Songs sind derb und dreckig und dazu der Shoutgesang des Fronters einfach unglaublich. Verleiht mir eine Gänsehaut und somit zuckt es schon mal ordentlich über den ganzen Körper verteil. Mächtig groovenden Kreissägenriffs duellieren sich mit klaren Thrash-Speed Temposchlägen und man weiß es schon wohin dies führt, nämlich zu einer Genickstarre, denn die Songs verleiten einen dazu. Übrig bleibt noch ein gewisser Bestandteil der Melodie, den man gelungen und ausgewogen darüber gestreut hat. Ehrlich man liebt oder hasst den kauzigen Gesang von Steve. Ein dazwischen gibt es nicht und somit hat er wohl den prägensten Stempel, welcher leider mit Rob bei Exous fehlt. Die Klasse der Stücke ist superb und geht einfach super in den Gehörgang, den Rest erledigt einfach der Fronter und somit sind meine Daumen vor Begeisterung beim neuen Hatriot Album nach oben. Persönlich will ich gar keine Reunion bei Exodus und wird es auch nicht geben, somit haben wir durch das neue Standbein eine Ergänzung in der Bay Area Thrash Szene die man einfach lieben muss.

Fazit: Superb was hier durch Hatriot auf dem neuesten Album geschaffen wurde. Mag vielleicht oftmals nach Exodus klingen, doch dem wahren Liebhaber der Bay Area Thrash Szene dürfte dies nicht weiter stören, denn das Machwerk donnert und schlittert ungehobelt süchtig machend in den Gehörgang.

Tracklist:

01. From My Cold Dead Hands 05:22
02. Your Worst Enemy 04:24
03. The Fear Within 07:11
04. Honor the Rise and Fall 04:53
05. Superkillafragsadisticactsaresoatrocious 05:25
06. Silence in the House of the Lord 07:17
07. World Funeral 03:44
08. Dawn of the New Centurion 07:00
09. Consolation for the Insane 05:01

Besetzung:

Steve „Zetro“ Souza (voc)
Kosta „V“ (guit)
J.C. Justin Cole (guit)
Cody Souza (bass)
Nick Souza (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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