Night Demon – Darkness Remains

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Published on April 28, 2017 with No Comments

Band: Night Demon
Titel: Darkness Remains
Label: Steamhammer/SPV
VÖ: 21.04.17
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

night demon - Darkness Remains album artwork, night demon - Darkness Remains album cover, night demon - Darkness Remains cover artwork, night demon - Darkness Remains cd coverKollege Peter hatte mit dem Aufschrei im Redaktionsloft begonnen, all seine Iron Maiden Scheiben gegen Devotionalien der vorliegenden Band umzutauschen. Demzufolge wäre es dann die Prämisse unseres Arbeitstiers Daniel seine Kutte überzustreifen und sich in die Katakomben des NWOBHM Universums aufzumachen, um ein Schlückchen aus dem heiligen Metalgral zu trinken. Da wir des Weiteren glauben, dass sich dieser dort verirrt bzw. dann für einen zu langen Zeitpunkt verharrt, lag es folgend an dem Chefimperator den Kraftakt von Night Demon unter die Lupe zu nehmen. Erst genannte Aktion unseres Herrn Doktor verstehe ich durchaus und man könnte nun sogleich schließen und sagen Kult, punkt und aus. Dies wäre aber eine recht mickrige Rezension und würde dem Material der Amis nicht gerecht werden. Kutten, Leder und Nietenstahl Alarm sind allerdings vorab schon vorprogrammiert. Bereits der Vorgänger wurde meinerseits gut aufgenommen, obgleich die Weiterentwicklung dieser Truppe bis zum neuesten Longplayer „Darkness Remains“ wurde um Welten verbessert und ausgebaut.

Wer hätte es sich je erträumt, dass aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten solch ein New Wave Of British Heavy Metal Schlag kommen würde. Iron Maiden mögen an sich nach wie vor ein großer Einfluss der Truppe sein, denen auf dem Fuße folgend sind es Elemente von Angel Witch, Demon, Diamond Head und Raven die hier aus den Boxen als geballte Ladung donnern. Während andere Kapellen auf den Retrobonus alleinig bauen und sich weniger um einen guten Sound kümmern, wurde dies von den Amerikanern deutlich anders angepackt. Somit weiß man isoliert betrachtet, wie alte Klassiker klingen würde, wären sie erst gestern aus dem Presswerk gekommen.

Die Kult-frage stellt sich zu keinem Zeitpunkt, nein, weil sie zu einem der zehn Metalgebote geworden ist. Du sollst Metalbands ehren, welche es vermögen den NWOBHM solchermaßen hinzubekommen, dass dem Trump-Boy der Pudel vom Kopf pulverisiert wird. Bevor wir jetzt politisch werden, doch lieber zur Musik, gewissermaßen ist diese nicht nur begeisterungswürdig und darf in keiner Sammlung von Fans des Kult Metal fehlen. Erstklassige Riffs, Iron Maiden lastige Melodielinien und viel frische Innovation in deutlich härteren Gangarten wurden zu einem beispiellosen Metal Potpourri vermischt.

Zweifellos sind effektive Erinnerung etlicher Größen vorhanden und dazu muss man kein großartiger Kenner sein. Das Ohr demgegenüber sollte man offen halten, denn frischer aufbereitet wird man folglich solch ein Material nicht mehr bekommen, zumindest nicht so schnell. Solch neuwertige, traditionelle Metall-Releases sind immer dann beeindruckend, wenn es die Band versteht ihren Stempel aufzudrücken, den kultigen Charme zu halten, sowie eine bahnbrechende Soundproduktion aufzufahren, ohne zu einem Zeitpunkt irgendwie zu klinisch zu klingen. Das muss man einfach können und Night Demon können dass, und wie.

Power-Akkorde, durchdringende Hooks, sowie eine Vielzahl von Melodisch harmonierende Leadgitarren sind eine würzige Angelegenheit diesen Jungs Tribut zu zollen. Eindrucksvoll unterbreiten die Amis, dass es nach wie vor Bands gibt, welche es verstehen den guten alten Sound mit eigenen Spielereien selbständiger wirken zu lassen.

Jede Komponente von Night Demon ist ineinanderreifend und mit reichhaltigen Soundstrukturen versehen worden, sodass man nicht anders kann als wie eine Teenie zu kreischen. Man versucht den geneigten Metal Fan wach zurütteln, um ihn über die ganze Spielzeit mit prächtigen Kultsounds seines heißgeliebten Metal’s aufzurütteln und von vorne bis hinten durchzubeuteln.

Der gehörige Schuss Adrenalin den man hier als Zusatz injiziert hat verfehlt niemals seine Wirkung und die beabsichtigte Wirkung zeigt beim Hörer die angestiftete Reaktion.

Fazit: Perfektes Metal-Kult-Programm, da gibt es kein Meckern oder irgendwo ein Makel, es ist die Perfektion schlechthin.

Tracklist:

01. Welcome to the Night 03:51
02. Hallowed Ground 03:53
03. Maiden Hell 02:43
04. Stranger in the Room 04:09
05. Life on the Run 03:34
06. Dawn Rider 03:22
07. Black Widow 03:26
08. On Your Own 03:27
09. Flight of the Manticore 04:06
10. Darkness Remains 05:31

Besetzung:

Jarvis Leatherby (voc & bass)
Armand John Anthony (guit)
Dusty Squires (drums)

Internet:

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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