Band: Ninth Circle
Titel: Legions Of The Brave
Label: PURE ROCK RECORDS
VÖ: 2014
Bewertung: 2.5/5
Written by: Lex

Ninth Circle haben mit Legions of the Brave ihr drittes Album herausgebracht. Die drei Jungs aus LA scheinen sich also angesichts des laut Promo-Info bereits 20jährigen Bandbestehens keinen großen Stress zu machen. Den darf man beim Anhören der Platte ebenfalls nicht haben, die es auf eine stolze Spielzeit von 67 Minuten voll melodischen Heavy Metals/Rocks bringt. Value for Money? Quantitativ ja, qualitativ eher nein. Die Songs kommen durchgängig sehr einfallslos daher, und das obwohl die Zutaten stimmen würden.
Dennis Brown ist nun zwar kein Unikat, aber der Mann kann definitiv singen und ist wie geschaffen für diesen leicht angestaubten Typus von Metal/Rockmusik. Und die Leute können alle spielen, was nach 20 Jahren nicht verwundert. Aber man muss nur in Ninth Circle´s Ritchie Blackmore – Cover „Stormwarrior“ reinhören: Dann merkt man überaus deutlich, woran es den Eigenkreationen mangelt. Durch diese Songs fließt schlichtweg kein Blut, das sind bis auf einzeln aufblitzende Pulsschläge (teilweise in „All or Nothing“) einfach leblose Baukästensätze.
Erinnert sich noch jemand an diesen Körperfresser-Film, in dem Menschen über Nacht durch Plagiate ersetzt werden? Diese sind mit allen Eigenschaften des ersetzten Menschen ausgestattet, Molekül für Molekül. Aber es fehlt die Seele.
Legions of The Brave ist den „Rockmusik-Fressern“ zum Opfer gefallen. Und nur Blackmore´s Stormwarrior kämpft hier noch um seine Seele.

Tracklist:

01. Arcturus Rising Part 1
02. After The Rain
03. All Or Nothing
04. Living On The Sun
05. The Quickening
06. Legions Of The Brave
07. Arcturus Rising Part 2
08. Grinding The Bastards Down
09. Going Home
10. In Evil We Trust
11. Stormbringer
12. The World Burns Away

Besetzung:

Dennis Brown (lead vocals, guitar)
Frank Forray (bass, backing vocals)
Dave Davis (drums, backing vocals)

Internet:

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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