NOCTURNAL BREED – We Only Came For The Violence

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Band: NOCTURNAL BREED
Titel: We Only Came for Violence
Label: Folter Records
VÖ: 28/06/2019
Genre: Black/Thrash Metal
Bewertung: 4/5

Seit „Napalm Nights“ habe ich die norwegischen Black Thrasher NOCTURNAL BREED komplett aus den Augen verloren. Schade irgendwie, denn die Jungs habe ich seinerzeit als dunkle, schwarze Version von SACRED STEEL gesehen. Schmissiger Black/Thrash gepaart mit etlichen True Metal Elementen. Stilecht gibt es hohes Gekeife, das nur von Gerrit P. Mutz genauso geboten wird. Dies wirkt für den Puristen des Black Metal verstörend, ist meiner Meinung nach dennoch verbindend mit True Metal Freunden und den Blackies unter euch die nicht stets das Grundkonzept der schwarzmetallischen Wissenschaft im Kopf haben.

Party Hard heißt es mit den Norwegern und dies ziehen ihre Ketten und Fleischanker tief in unser Fleisch und ergötzen sich hierbei, wenn sie dazu noch True Metal Shouts vom Stapel lassen können.

Durch die Band zeigt die Truppe auf „We Only Came For The Violence“, dass sie weitaus mehr drauf haben als schnödes runter-schrubbern eines Konzepts im Heavy/Thrash oder Black Metal Bereich.

Farbenbunt sollte es sein und ohne jegliche Priorität was derzeit am Markt populär ist, wird auf Teufel komm raus das eigene Konzept bestens vermischt mit sadistischem Tritt in unsere Gehörgänge gedrückt.

Mit Enfant terrible wird die Keule geschwungen. Klar gibt es viele Bands die ein durchwegs ähnliches Konzept aufgegriffen haben. Im Gegensatz dazu kenne ich keine Truppe, welche folgendermaßen haarscharf True Metal Elemente, Thrash und Metal Variationen so verbindet wie es die Jungs von NOCTURNAL BREED tun.

Wie das erste Album ist der neueste Reigen ein massiver Reigen, welcher sich gegenüber anderen, reinrassigen Black Metal Combos komplett unterscheidet.

Derbes Riffing zwischen True, Thrash und Black Metal wird der Marschtakt auf hohem Speedmarschtempo gehalten, sodass dem Hörer die Spucke wegbleibt.

Die Formel von NOCTURNAL BREED ist einfach, aber effektiv und somit setzen sich den Norweger gegenüber vielen anderen wissenschaftlich und tiefgründigen Black Metal Musikern hinweg

Es passt alles zusammen wie Bier und Wurst. Mit halsbrecherischen, geschwärzten Thrash/Black Vibes umherfliegende Peitschenschläge bieten die Unterhaltung schlechthin und die Norweger beweisen, dass aus Norwegen, vor allem seitens NORCURNAL BREED noch einiges aus dem schwarzen Sektor kommen wird, welches eine Revolution herbeiführen könnte.

Fazit: Pure Fucking Black/Thrash Metal wird mit einem leichten True Metal Anstrich gepredigt und gepeitscht. Amen heißt es hier und nach mehr gieren!

Tracklist

01. Iron Winter (Intro)
02. Choke on Blood
03. Nekrohagel
04. We Only Came for the Violence
05. Frozen to the Cross
06. Desecrator
07. Cannibalized by Fear (Intro)

08. Sharks of the Wehrmacht
09. Limbs of Gehenna
10. War-Metal Engine
11. Can’t Hold Back the Night
12. Bless the Whore
13. A Million Miles of Trench

Besetzung

S. A. Destroyer – bass & vocals
Axeman I. Maztor – guitars
Tex Terror – drums & vocals
V. Fineideath – guitars

Internet
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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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