Band: Outtrigger
Titel: The Last Of Us
Label: Gain Music
VÖ: 2014
Genre: Alternative Rock/Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Daniel

Outtrigger aus Schweden könnten das nächste große Ding werden wenn man sich die bisherige Bilanz der Newcomer anschaut:
Als bester Rockact mit einem im Heimatland des Quintetts angesehenen Musikpreis geadelt, ein Auftritt vor über 3 Millionen Zuschauern im schwedischen TV und daraus als Konsequenz über 1,5 Millionen Spotify – Zugriffe auf die Single Echo. Zudem hat sich nun das Sony Sublabel Gain (die u. a. auch Hardcore Superstar, The Poodles, Mustasch, H.E.A.T. und Europe beherbergen) den Hoffnungsträgern angenommen, was einen guten Vertrieb sichert.
Das die junge Band so gut ankommt wundert aufgrund des Stils nicht wirklich, denn Outtrigger liegen mit ihrem Mix aus Alternative Rock von Bands wie Shinedown, Alter Bridge und Nickelback, industriellen Zutaten die an Fear Factory erinnern und 90er Crossover Sachen wie Papa Roach, Skinlab usw. auf der Höhe der Zeit. Das auch die Qualität ihres Liedgutes stimmt beweisen sie nun mit ihrem Debüt The Last Of Us das mit Superman Is Dead irgendwo zwischen Fear Factory, Shinedown und Nick Cave – artigen Sounds startet. Sänger Simon Peyron erinnert dabei ein wenig an The Rasmus Fronter Ylönen. Mit den erwähnten Crossover – Einflüssen geht es bei No Excuse straighter zu Werke um dann mit World Of Fire zwischen groovenden Gitarren meets Sprechgesang in den Strophen und melodischem Refrain mit einwandfreien „richtigen“ Vocals den ersten Hit abzuliefern. Nicht revolutionär, aber frisch und unbekümmert folgt dann die oben bereits erwähnte Hitsingle Echo, die mit ihrer Schnittmenge aus Nickelback vor ihrer Popphase und Alter Bridge inklusive gelegentlichen Extrem Vocals den Massengeschmack trifft. Und so geht es auf The Last Of Us nach der sehr feinen Akkusticversion von Awaken Me, ganz lapidar geschrieben, weiter:
You Left As You Came ist ein sehr gelungener Alternative Rocker mit elektronischen Einsprengseln, das orientalisch beginnende Colder rockt wie sau und bleibt trotzdem eingängig, das mit Metalcore aufwartende Blame Of You bewahrt im Refrain genug Popappeal um in den alternativen Clubs zu rotieren, das selbe gilt auch für One With the Pain. Im Gegensatz dazu ist der abschließende Titeltrack ein ruhiger, athmosphärischer Alternative Rocker, welcher mich an die dieses Jahr ebenfalls gelungen debütierten Liechtensteiner Etta Zero denken lässt.

Chapeau, ein wirklich starkes Debüt einer sehr talentierten jungen Band bei dem man dem Label mal wirklich attestieren muss, dass nicht untertreibt wenn es bei Outtrigger von „den energetischsten jungen Rock-Bands“ spricht und wenn es über The Last Of Us  meint, dass „die Schweden ihr volles musikalisches Potential entfalten und  ihr Händchen für ganz großes Songwriting unter Beweis stellen“, möchte man zumindest beim zweiten Teil dieser Aussage keinen Widerspruch leisten.

Trackliste:

01. Superman is Dead Pirate Smile
02. No Excuse
03. World of Fire
04. Echo
05. You Left As You Came
06. Awaken Me (Acoustic Version)
07. Colder
08. Blame on You
09. One with the Pain
10. The Last of Us

Besetzung:

Simon Peyron – vocals
Adam Axelsson – guitar
Timmy Andersson – guitar
Joakim Agnemyr – bass
John Löfgren – drums

Outtrigger im Internet:

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