Band: Panychida
Titel: Haereticalia – The Night Battles
Label: Cursed Records
VÖ: 30.05.16
Genre: Black Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die aus dem durch das Bier bekannten Örtchen Pilsen stammenden Panychida sind mir seit ihrem Release „Grief For An Idol“ durchaus ein Begriff. Eigentlich ist die von ihnen gewählte Variation des Schwarzwurzel Styles eher Pagan orientiert. So war es auch beim Vorgänger und nun mit „The Night Battles“ zeigt man sich deutlich gereifter.

Der Black Metal bleibt nach wie vor der Hauptbestandteil des Grundskelettes der Pilsner Truppe. Wohl aber hat man sich merklich vom Pagan verabschiedet. Dies bedeutet nicht, dass die Jungs nun auf die schlichte Black Metal Seite zurückgreifen. Nein nach wie vor haben die Tschechen einen sehr facettenreichen Klang. Dies bedeutet beim neuesten Release, dass man sich sehr melodisch Zeigt und auch etliches an Death Metal Attitüden ins Rennen schickt. Man vereint relativ viel und da zu einem sehr facettenreichen Klang. Dies bedeutet die Jungs zeigen sich von einer doch merklich gereifteren Seite, als man es bis dato gewohnt war.

Dunkle, sehr tiefgründige Passagen sind dabei, wie eben die Hauptbestandteile des Melodic Bereichs. Auch kleinere wirklich sehr klassisch schallende Metal Fragmente wurden in den Black Metal Bereich mit eingebaut und das Endergebnis klingt sehr sinnvoll umgemünzt. Hier wird keine Billigsdorfer Black Metal Partition geboten. Nein die Tschechen verstehen es wie man heutzutage etliches zu einem druckvollen Dynamit zusammenpresst.

Auch kleinere progressive Bestandteile sind ins Konzept genommen worden. Welche hier und da sogar dominanter durch die Boxen krachen. Abermals muss man sagen, dass die Pilsner Blackies ganz genau wissen, wie ein reichhaltiger Klang in Fusion zu klingen hat. Man bedient sich somit vieler Fragmente, wo andere scheitern, ist es eben diesen Jungs geglückt eine tolle Mixtur daraus zu machen.

Kein Stein bleibt auf dem anderen und die sehr guten Wechsel innerhalb des Albumkonzepts gehen gekonnt ins Gehör. Genau solche Black Metal Scheibletten lobe ich mir. Nicht zu viel Trueness, aber auch nicht zu viel Schnick-Schnack. Genau dieses Mittelmaß haben die Jungs von Panychida gekonnt in einen brodelnden Topf geworfen.

Fazit: Erneut dürfen sich die tschechischen Blackster mit ihrer Leistung brüsten. Gute Fusionen und dennoch nicht überkompliziert wird eine gute Melange aus Black/Death Metal geboten. Angereichert mit guten progressiven, als auch melodischen Soundideen.

Tracklist:

01. The Wild Hunt Assembly 01:25
02. Procession of the Dead 06:41
03. The Night Consumes the Light 02:21
04. Josafat (The Gathering) 04:59
05. In Striacium 03:28
06. Hunting the Witches 04:40
07. …for I Don’t Cause the Evil 04:13
08. The Livonian Werewolf 04:31
09. Perchtenlaufen 03:51
10. Alatyrĭ (live) 03:53
11. Three Pillars (live) 05:32

Besetzung:

Vlčák (voc)
Sinneral (guit)
Honza V. (guit)
Talic (bass)
Sheafraidh (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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