Band: Paul Gilbert
Titel: I Can Destroy
Label: earMusic/Edel
VÖ: 27.05.16
Genre: Rock/Hard Rock/Blues Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Seit etlichen Jahren ist der Name Paul Gilbert ein Garant für erstklassig, ausgefeilte Rockmusik. Nun ist der Mr. Big Mitbegründer zurückkehrt und legt mit dem Soloalbum „I Can Destroy“ einen ordentlichen Happen. Seit der gute Paul 18 ist, gehört er zu den Gitarrenvirtuosen schlechthin und hat dabei immer alle Register gezogen. Die breite Palette ist aber nicht nur von schnödem Rock (was ja an sich eine Frevelaussage wäre) gesegnet, nein für ihn ist das zu bieder und so wird Jazz, Blues, Funk, als auch klassische Progressive ins Rennen geworfen. Mag vielleicht an sich in der Mischform jetzt sehr komplex klingen, tut es aber nicht. Die Fusion ist gut gelungen und die Songs mögen zwar deutlich dem technischen Genießerflair zuzuschreiben sein, aber der gute Paul hat eine Melange geschaffen, welche gekonnt und obwohl progressiver, sehr einfühlsam ins Gehör geht.

Riff Gitarren Virtuosen Dasein auf allerhöchstem Niveau. Eigentlich bin ich von solchen Gitarrenextremitäten nicht unbedingt der Fan, aber im Falle von Mr. Gilbert ist eine gute, sehr eingängige Abform daraus geglückt. Bedeutet, dass man sicherlich technisch ausgefeilte Gitarrenstücke im Repertoire hat, aber die Umsetzung sehr harmonisch ist und man somit von einer breiten Palette an Rockvibes sprechen kann. Diese gehen unvermindert ins Gehör und somit ist dem guten Paul es geglückt, die technischen Liebhaber zu erfreuen, aber auch den etwas ausgefeilten Rockliebhabern wird das was sich hier auf dem Album befindet sehr gefallen.

Die Schlüsselkomponente von Paul ist es wohl, dass man eben eine breite Palette bedienen kann, ohne dabei exzessive ausschweifend sein Instrument her würgt. Das kann man mit diesem Silberling nur bestätigen. Auch sind die Komponenten von Mr. Big und Racer X nicht zu extrem, das wäre etwas die Schmälerung im Innovationssektor. Dieses Album strotzt aber durchaus vor Eigenenergie und somit ist die Eigenständigkeit hier vorrangig und das passt einfach wie die Faust aufs Auge.

Fazit: Sehr gutes Rockalbum, zu dem man doch von einigen, technischen Attitüden von vorne bis hinten eine sehr breite Soundpalette vorgelegt bekommt. Macht Fun und geht trotz vieler kunstfertigen Vibes locker ins Gehör.

Tracklist:

01. Everybody Use Your Goddamn Turn Signal
02. I Can Destroy
03. Knocking On a Locked Door
04. One Woman Too Many
05. Woman Stop
06. Gonna Make You Love Me
07. I Am Not the One (Who Wants To Be With You)
08. Blues Just Saving My Life
09. Make It (If We Try)
10. Love We Had
11. I Will Be Remembered
12. Adventure and Trouble
13. Great White Buffalo (bonus track)

Besetzung:

Paul Gilbert (guit)
Freddie Nelson (guit & voc)
Tony Spinner (guit & voc)
Kevin Chown (bass)
Thomas Lang (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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