Band: Pussy Sisster
Titel: Arrogance
Label: Borila Rekords
VÖ: 16.10.15
Genre: Sleaze Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Die 2002 gegründeten Sleaze Rocker Pussy Sister (welch trefflicher Name für solch eine Genreband) veröffentlichten mit „Arrogance“ ihr bereits fünftes Langeisen. Das gleichnamige Album aus dem Jahr 2010 konnte bei mir gut punkten, da fragt man sich doch wie es in der Karriere weiter geht bei den deutschen Sleaze Rockern.

Neu wird man sicherlich nichts erfinden in diesem Genre, aber man bietet und das steht für die Truppe, eine doch erfrischende, aufbauschende Runde. Die Masse der Bands des Genres sind wohl eher zu Beginn der glorreichen Ära des Genres beheimatet, das vorliegende Album, wohl aber erst zu Beginn der Neunziger.

Somit nicht zu Old School und gar abgedroschen. Leichte Parycharaktere hier und da sind sehr stimmig und durch die Bank rocken die Jungs die Bude. An und ab vielleicht sogar zu brav, denn irgendwie vermisst man dadurch den rotzfrechen Charakter im Sound. Die bedeutet zwar dass man eine Gute-Laune-Stimmung versprüht, aber einfach und das ist doch etwas hinderlich für das beheimatete Genre, zu brav in die Saiten greift. Mehr Innovation im rotzigen Flair würden die Tracks einfach pushender erscheinen lassen.

Man scheut auch nicht vor idyllisch-melodisch verspielten Tracks und somit hat man was die Abwechslung betrifft durchaus ein gutes Händchen, sodass einfach das Album an sich in seinem soliden Erscheinungsbild niemals langweilig wird. Guter Kunstgriff und das Manko mit dem derben Sleaze Elementen wird man sicherlich wohl hoffentlich alsbald ausbessern.

Dies bedeutet, dass „Arrogance“ sicherlich ein gutes Sleaze Rock Album ist, allerdings man einfach die rotzfrechen Partitionen, welche man an sich von solch einer Band erwartet nicht geliefert bekommt. Zusammengerechnet überschreitet man mit dem Silberling sicherlich den Mittelwert, aber für die Spitze muss man doch noch einiges ausbessern und dies kann man von einer Truppe schon verlangen, welche bereits 5 Alben jetzt in der Discographie platzieren kann.

Fazit: Gute Runde, die sicherlich Genrefans gefallen wird, aber einfach größtenteils zu brav wirkt. Hier gehört einfach mehr Kernigkeit und raue, wie auch rotziges Spiel merklich gesteigert.

Tracklist:

01. Monster
02. No Way Out
03. Freak Show
04. Memories
05. Rock Inferno
06. Arrogance
07. Take Two
08. Legends Never Die
09. Rock Now
10. Vampires
11. May Way (Bonus Track)

Besetzung:

Alex „Sex“ Nad (voc)
Sven Fischer (drums)
Vince Voltage (guit)
Coma (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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