Band: Pyogenesis
Titel: A Kingdom To Disappear
Label AFM Records
VÖ: 24.02.2017
Genre: Metal/Alternative
Bewertung: 3/5
Written By Gunther

Pyogenesis - A Kingdom To Disappear album artwork, Pyogenesis - A Kingdom To Disappear album cover, Pyogenesis - A Kingdom To Disappear cover artwork, Pyogenesis - A Kingdom To Disappear cd cover, afm recordsDie Stuttgarter Metal Band PYOGENESIS meldeten sich 2015 nach 13 Jahren Pause mit „A Century In The Course Of Time“ zurück. Dieses Album markierte Teil eins der viktorianischen Trilogie, die über gesellschaftliche Veränderungen im 19. Jahrhundert handelt. Mit „A Kingdom To Disappear“ liegt uns nun die Fortsetzung dieser Trilogie vor, welche alle musikalischen Schaffensphasen der Band umklammern soll. Das Intro „Sleep Is Good“ eröffnet den Reigen ziemlich bombastisch mit Bläsern und dem markantem Satz „Sleep is good, death is better…“ bevor es mit „Ervery Man For Himself…“ so richtig los geht. Ein growlender Flo Schwarz leitet den Opener ein, welcher in die Kategorie Melodic Death Metal fällt (ebenso wie „Blaze, My Northern Flame“). Denn beim darauffolgenden „I Have Seen My Soul“ schraubt man den Härtegrad wieder eindeutig zurück und geht mehr in Richtung Alternative. Der Gesang ist wieder ausschließlich clean und die Keyboards hinterlassen einen leicht düsteren Beigeschmack. „A Kingdom To Disappear“ bietet mittelmäßigen Stadionrock und „New Helvetia“ ist die einzig lupenreine Ballade auf dem Longplayer. Auch die akustischen Gitarren können nicht über die Tatsache hinweg täuschen, dass dem Song das gewisse Etwas fehlt und er nicht vollends überzeugt. „That`s When Erverybody Gets Hurt“ wird von den dominanten Klängen des Keyboards getragen und wirkt etwas unvollendet, während der Rausschmeißer „Everlasting Pain“ mit seinen 13 Minuten Spielzeit unnötig in die Länge gezogen wurde. PYOGENESIS präsentieren sich auf ihren achten Studioalbum weder musikalisch einheitlich, ncoh über die gesamte Spieldauer von hoher Qualität. Dennoch hat „A Kindom To Disappear“ seine starken Momente, wovon hoffentlich im letzten Teil der Trilogie mehr zu finden sein wird.

Tracklist:

01. Sleep Is Good (Intro)
02. Every Man For Himself And God Against All
03. I Have Seen My Soul
04. It’s Too Late (A Kingdom To Disappear)
05. New Helvetia
06. That’s When Everybody Gets Hurt
07. We (1848)
08. Blaze, My Northern Flame
09. Everlasting Pain

Besetzung:

Flo V. Schwarz – Guitar & Vocals
Gizz Butt – Guitar & Backing Vocals
Malte Brauer – Bass & Backing Vocals
Jan Räthje – Drums

Internet:

Pyogenesis Website

Pyogenesis @ Facebook

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