Band: QUADRUS
Titel: ENTROPIA
Label: Selfrelease
VÖ: 2016
Genre: Cinematic Progressive Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Maze P.

Das Projekt QUADRUS wurde 2014 von John Galanakis gegründet. Das Konzeptwerk „Entropia“, welches gleichzeitig das Debutwerk der Griechen darstellt, wurde in 2-jähriger Arbeit als Konzeptalbum angedacht und nun, nach Erweiterung auf insgesamt 6 Musiker, 2016 auf die Menschheit losgelassen. Hier an dieser Stelle darf nicht vergessen werden, dass Galanakis das Album mal so ganz alleine geschrieben, komponiert und arrangiert hat. Die restlichen Musiker gaben dem Projekt, dass ich jetzt mittlerweile (hoffentlich) als Band ansehen darf, den nötigen Input, um dem Silberling die eigene Note aufzusetzen, die Entropia ausmacht und sich nun locker mit den üblichen Verdächtigen dieses Genres messen kann.

Die Musiker, die allesamt aus und rund um Athen stammen, haben wahrliche Kunst abgeliefert und präsentieren hier ein Werk, dass sich sehen und hören lassen kann. Den Hörer erwartet großes orchestrales Kino gepaart mit genreübergreifenden Elementen aus Death, Thrash und Black Metal. Aber auch Folk, Symphonic und Celtic Metal sind herauszuhören. Klingt irgendwie nach Mischmasch? Ja, irgendwie schon, aber es wurde so perfekt umgesetzt oder besser gesagt: In Szene gesetzt, dass es keinen einzigen harten Übergang der Riffs gibt. Alles klingt flüssig. Alles wurde schön miteinander verwoben und wenn schon mal die Metalabteilung im Songwriting nicht mehr weiter wußte, dann wurde dies mit der Orchesterabteilung komplett ausgeglichen.

Natürlich gibt des 08/15 Symphonic Metal Riffs, aber aufgrund des irrsinnig genialen Orchesters und dem progressiven Einschlag, hinterlässt dieser Beigeschmack keine Spuren in meinen Ohren. Überhaupt sind die Arrangements der einzelnen Instrumente, seien es nun die üblichen Metal Intrumente oder eben das Orchester hervorragend umgesetzt und eingesetzt. Das Album drückt zur richten Zeit, lässt aber genügend Freiraum für Gefühle.

Auch sind die Stimmen genial eingesetzt, die Gesangslinien wurden perfekt geschrieben und auch von den Protagonisten sehr gut umgesetzt. Vor allem von Quadrus´ Lead-Clean Sänger Jon Soti und John Galanakis himself. Einziger Kritikpunkt auf dem Album ist Lead Sängerin Alexandra Misailidou. Sie klingt wie die meisten ihrer Genre Kolleginen. Diese Mäuserl Stimme ist teilweise zu hoch, teilweise nicht auszuhalten. Natürlich singt sie richtig, aber sie hat leider keine eigene Note.

Wir haben es bei Quadrus´ Entropia mit einem kleinen Meisterwerk zu tun. Hier sollten sich die GROSSEN PLATTENFIRMEN darum streiten! Und Punkt. Daumen hoch! Rock on.

Tracklist:

CHAPTER 1 (Born – Fear, Anger, Doubt)

01 Astral Nova (intro)
02 Shadow Provision
03 The Alpha Origin (feat George C.Kratsas)
04 Sense of Matter (feat Iliana Tsakiraki)

CHAPTER 2 (Living – Deception, Guilt, Sadness)

05 Alternative Hypothesis (Interlude)
06 Deceptive Projection
07 Attribution Theory
08 Aggression

CHAPTER 3 (End of Circle – Redemption – New beginning)

09 Entropia (The Final Chapter)

Besetzung:

JOHN GALANAKIS:Guitars,Orchestras,Brutal-Clean Vocals/
ALEXANDRA MISAILIDOU:Female Vocals/
JON SOTI:Male Vocals/…
MARIOS KONNARIS:Lead Guitars/
JOHN SOTIRAKIS:Bass Guitars/
NIKITAS MANDOLAS:Drums

Internet:

QUADRUS Website

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About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on

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