Band: Raygun Rebels
Titel: Pistoleros From Outer Space
Label: SAOL, H’Art records, Zebralution
VÖ: 16.12.16
Genre: Hard Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

RAYGUN REBELS - Pistoleros From Outer Space album artworkHard Rock Fans, welche in ihrer Musik Testosteronschübe brauchen, wie andere die tägliche Butter auf ihre Brotstulle werden mit dem neuen Machwerk der deutschen Raygun Rebels ihre Freude haben. Bereits der Vorgänger kam in unserer Redaktion recht gut an, wenngleich man sich einigermaßen vom LA Rock abgewandt hat, zumindest kommt es mir geradeso vor. Fortan beschreitet man eher klassische Hard Rock Pfade, weiterhin mit dem urtypischen, genannten Fragment. Deutlich durchdachter klingen sie ja die Jungs und bringen nach wie vor die Wände zum Beben. Da schwappen die Rockwellen gewaltig und dies sollte man als geneigter Hard Rockfan wohlwollend aufnehmen. Sicherlich keine Neuerfindung, allerdings mit vielen pfeffrigen Soundkellen. Grundsätzlich darf man es als würzige Rocksuppe titulieren, welche schmackhaft aufbereitet wurde.

Experimentierfreudigkeit ist zwar weniger das Ding der Truppe, gleichwohl mit Verstand ordentlich die Bude zu rocken. Dies vermögen die Burschen nämlich und wie. Die deutsche Version von erdigem Hard Rock gepaart mit vielen Einflüssen aus dem australischen Sektor wurden vermengt und der Rockkessel brodelt daneben gewaltig.

Kräftig wurde diese Rocksuppe gewürzt und das weiß vermehrt den traditionellen Fans des Genres zu gefallen. Sicherlich mag vieles etwas bekannter vorkommen, dennoch zeigen die deutschen Rocker hier ein sehr eigenständiges Betätigungsfeld, eben, wie hier erwähnt mit etlichen Eckpfeilern, die bekannter ins Gehör drängen.

Obwohl sicherlich etliche Vibes bekannter zu vernehmen sind, mindert dies nicht die eigenständige Qualität mit der man ins Rennen geht. Man ist bemüht den Rockpegel zu halten und das Partybarometer ordentlich nach oben zu hieven. Gelingt auch durchwegs und so steht einer Rockparty mit diesen Bandtross nichts im Wege. Da wird gerockt auf Teufel komm raus und das Endresultat ist eine außerordentlich geschmackvolle, ausgezeichnet traditionelle Rockscheibe. Nichts für moderne Liebhaber, wenngleich diese durchaus etliches für die Erweiterung ihrer täglichen Set-List finden könnten. Vermehrt, wie bereits genannt, für den klassischen Hard Rock Liebhaber und dieser wird den Sound durchwegs auf und abspielen.

Eine starke Rockfraktion, die sich auf dem Fundament des erdigen Hard Rock prächtig austobt und uns dabei ein animierendes Rockwerk präsentiert, wo es nicht wirklich was zu meckern gibt.

Fazit: Starke Rockfragmente, klassische Hard Rock Einflüsse aus dem australischen Sektor wurden zu einer beachtlichen Rock Mixtur vermengt. Das macht Laune und man kann den Eggnog weiterhin genießen, wenn dann aber mit diesen Rockklängen von Raygun Rebels.

Tracklist:

01. 13th Battle of Venus 01:32
02. Girls, Cars and Whisky 04:24
03. Born this Way 02:49
04. Sick Girl 03:20
05. Some Balls 03:23
06. Wasted 03:12
07. Road to Trouble 03:49
08. Edge of the Knife 03:55
09. Sweet Angel 03:03
10. Ballroom Queen 05:05
11. Easy to Please 03:17
12. Take me down to Hell 04:32
13. Blackburner Nights 04:01

Besetzung:

Pelle Ericson (bass)
Danny Raygun (voc)
Dom Raygun (guit)
Danny Raygun (guit)
FlickRick (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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