Revenge – Spitting Fire

Band: Revenge
Titel: Spitting Fire
Label: Iron Shield Records
VÖ: 26. Januar 2018
Genre: Speed/Heavy Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Daniel

revenge-spitting-fire-album-artworkMan kann den mittlerweile seit 15 Jahren aktiven Kolumbianern sicher keinen Innovationspreis verleihen, aber man kommt um diese Truppe als Metalfan trotzdem nicht drumherum. Warum? Ganz einfach:
KEINE, und wirklich keine andere Band spielt ihren Stiefel dermaßen locker, arschcool und kompromißlos runter wie REVENGE.
Insbesondere das Dreigestirn Death SentenceMetal Is: Addiction And ObsessionVendetta dürfte bei einigen noch heute der heilige Gral des neuzeitlichen Speed Metal sein.
Der Vorgänger von SPITTING FIRE indes, Harder Than Steel, konnte bei mir nicht komplett überzeugen, was neben dem überwiegend gemäßigten Tempo auch am einst sehr prägnanten Gesang von Esteban „Hellfire“ Mejía lag.

Seine Heliumvorräte scheinen zwar weiterhin versiegt zu sein (sieht man von der superben Neueinspielung von Infernal Angels mal ab), aber  SPITTING FIRE hört sich auch in dieser Hinsicht wieder nach REVENGE an. Vor allem überzeugen die acht Lieder diesmal auf Anhieb und lassen die Nackenmuskeln automatisch mitzucken. Vorwiegend gibt man hier wieder Gas und bietet in der guten halben Stunde Speed Metal par excellence. Heavy Metal Friends, Sadistic Cruelty – The Revengeance und der Titeltrack seien hier besonders lobend erwähnt und als Anspieltips genannt.
Wie beim Vorgänger auch gibt es zwar einen relativ hohen Heavy Metal Anteil in Form von kurzzeitigen Auflockerungen. Die Breaks sitzen jedoch diesmal goldrichtig, was insbesondere Rise Of The Braves und Wild Till Death sehr gut darlegen. Selbst das schleppend beginnende und im Midtempo angesiedelte Thirst Of Avenge ist eine amtliche Hymne geworden.

Auch so gibt es nichts zu meckern. Die Produktion sorgt für ordentlich Druck, das Cover ist, wie gewohnt, cool geworden und wem die Platte zu kurz ist, dem sei gesagt, daß die LP Version noch drei weitere Songs enthalten wird und daß nicht die Länge, sondern die Technik zählt!
Insofern also meine absolute Empfehlung an Genrefans!


Trackliste:

01. Heavy Metal Friends
02. Thirst of Avenge
03. Rise of the Braves
04. Spitting Fire
05. Thy Axes Scream
06. Wild Till Death
07. Sadistic Cruelty – The Revengeance
08. Infernal Angels (2017)

Besetzung:

Esteban „Hellfire“ Mejía – Gesang, Gitarre
Esteban Muñoz „Night Crawler“ García – Führungsgitarre
Jorge „Seth“ Rojas – Bass
Daniel „Hell Avenger“ Hernandez – Schlagteug

Revenge im Internet:

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"Drifter walks alone Soul on fire - Heart of stone He travels on - A heart of stone"