Rexoria – Queen Of Light

Band: Rexoria
Titel: Queen Of Light
Label: Pride And Joy Music
VÖ: 19.01.2018
Genre: Melodic Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

rexoria-queen-of-light-album-artworkRexoria visieren mit ihrem sehr handzahmen, im gemütlichen Tempo verharrenden Melodic Metal ein Publikum irgendwo zwischen Avantasia und Sabaton an. Ihr Albumdebüt „Queen Of Light“ bietet sich dabei aber ebenso fürs Radio oder den Eurovison-Contest an, zumal der von weiblichem Gesang getragene Schunkelrock/metal sogar im Vergleich mit Nightwish sehr kuschelig und arm an Verletzungsrisiken daherkommt. Bei den schwedischen Support-Shows für Battle Beast müssen Rexoria regelrecht von der Bühne gefegt worden sein.

An und für sich beherrscht die Band ihr Handwerk und wird sicherlich ein paar dankbare Abnehmer finden, zumal Frida Ohlin wirklich eine gute Stimme hat. Die Schwäche liegt auch gar nicht so sehr im niedrigen Härtegrad (da dürfte ich dann auch kein Magnum mögen), sondern im schwachen Profil von halbfertigen Songs wie „Stranded“ oder „Queen Of Light“.

Rexoria nutzen die ausdrucksstarke Stimme ihrer Frontdame leider nicht ausreichend, und sollten sich bemühen allgemein in Sachen Songwriting weniger auf Allgemeinplätzen zu verharren (Manchmal glaube ich ernsthaft, Samples aus Peter Burschs Rockgitarre zu vernehmen).

Die Band sollte sich an manchen Stellen Eier wachsen lassen oder meinetwegen auch welche in den Mund nehmen – Hauptsache es kommt ein bisschen Dreck ins Geschehen. An anderen Stellen wäre die Band wiederum gut beraten, wenn schon dann richtig fett in die Pathos-Kiste zu greifen.

Fazit: Rexoria setzt zu sehr auf den goldenen Mittelweg: So kann man ihnen keine Fehler, aber auch keine wirklich guten Songs vorwerfen.

Tracklist:

01. The Land In Between
02. Stranded
03. Queen of Light
04. Voice of Heaven
05. Way to Die
06. Song by the Angels
07. Next Generation
08. The Saviour
09. Hurricane
10. My Spirit Will Run Free,
11. You’ll be Alright

Besetzung:

Frida Ohlin (Vocals & Keyboard)
Jonas Gustavsson (Guitar & Bass)
Cristofer Svensson (Guitar)
Martin Gustavsson (Drums)

Internet:

Rexoria @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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